Er­klär’s mir

Heidenheimer Neue Presse - - Heidenheim -

No­ta­ria­te nennt man ei­gent­lich die Di­enst­sit­ze ei­nes No­tars, wo­bei das heu­te nicht mehr im­mer ein und das­sel­be ist, wie man ne­ben­an nach­le­sen kann. No­ta­re je­den­falls ha­ben ih­ren Na­men aus dem Latei­ni­schen („no­ta­ri­us“heißt wörtlich über­setzt so et­was wie „Schnell­schrei­ber“) und ha­ben ganz grob ver­ein­facht die Auf­ga­be, Rechts­ge­schäf­te jeg­li­cher Art so­wie Tat­sa­chen­fest­stel­lun­gen wie Be­glau­bi­gun­gen zu be­ur­kun­den. Frü­her konn­te man beim No­tar auch Geld hin­ter­le­gen. No­ta­ria­te sind heut­zu­ta­ge vor al­lem im Grund­stücks­recht (al­so bei Grund­stücks­kauf­ver­trä­gen, Gr­und­dienst­bar­kei­ten oder Grund­pfand­rech­ten), im Er­brecht (bei der Beur­kun­dung von Tes­ta­men­ten und Nach­lass­zeug­nis­sen, bei Erb­ver­trä­gen oder Erb­scheins­an­trä­gen) und im Fa­mi­li­en­recht (bei Ehe­ver­trä­gen, Vor­sor­ge­voll­mach­ten, Er­klä­run­gen im Kind­schafts­recht) gefragt. Wich­tig sind No­ta­ria­te aber auch im Ge­sell­schafts­recht (Grün­dun­gen von Gmb­hs und Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten, aber auch An­mel­dun­gen in Han­delso­der Ver­eins­re­gis­ter).

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