Spie­le in Deutsch­land?

Sport­po­li­tik De Mai­ziè­re for­dert bun­des­wei­te Stra­te­gie für Be­wer­bung.

Heidenheimer Neue Presse - - Kreis Und Region - dpa

Der­ge­schäfts­füh­ren­de Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Thomas de Mai­ziè­re hält ei­ne deut­sche Olym­pia-be­wer­bung ge­gen­wär­tig nicht für sinn­voll. „Ich hal­te den­zeit­punkt für zu früh“, sag­te der schei­den­de Amts­in­ha­ber in Pyeong­chang. Nach dem Schei­tern der Olym­pia­Pro­jek­te von Mün­chen für 2018 und 2022 so­wie Ham­burg für 2024 müs­se viel­mehr ei­ne Stra­te­gie für Groß­sport­ver­an­stal­tun­gen ent­wi­ckelt wer­den. Bis­her ha­be ei­ne Stadt oder Re­gi­on „die Idee ge­habt, sich zu be­wer­ben“und sei er­staunt ge­we­sen, „dass international kei­ner be­ein­druckt“war.

„Was mich et­was ver­stört, ist, dass wir in Eu­ro­pa im­mer rum­me­ckern, wenn das IOC die Spie­le an be­stimm­te Stand­or­te ver­gibt und al­les dann nicht so schön ist und die pol­ti­schen Ver­hält­nis­se uns nicht pas­sen, wir selbst aber nicht die Kraft ha­ben, uns zu be­wer­ben“, sag­te de Mai­ziè­re.

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