Wie wär’s mit „Ru­he­wäld­le“?

Heidenheimer Zeitung - - Heidenheim -

Zur Um­be­nen­nung des Ru­he­fors­tes auf dem Wald­fried­hof („Un­ru­he um den Ru­he­forst, HZ vom 13. Sep­tem­ber)

Na, dann mag er halt mal in al­ler Ru­he ru­hen, der schö­ne (?) Na­me „Ru­he­forst“. Aber mal ehr­lich: ist doch gar nicht so­oo schlimm, dass man sich für den Ort ei­nen an­de­ren Na­men aus­den­ken muss. „Forst“, das klingt doch wie ein ge­wal­ti­ger Wald, tiefs­ter Schwarz­wald, Amt für Forst­wirt­schaft oder so. Was ha­ben wir da oben auf dem Wald­fried­hof ? Bei­lei­be kei­nen „Forst“, eher ein klei­nes Stück­chen Wald, „a Wäld­le“eben. Er­go: Was spricht da­ge­gen, dass man sei­ne Lie­ben hier auf der Ost­alb im „Ru­he­wäld­le“zur sel­bi­gen letz­ten bet­tet – und nicht im „Feld für Baum­be­stat­tun­gen“(da kommt dann auch wirk­lich kei­ner auf die Idee, dass hier Bäu­me ver­bud­delt wer­den?). Sol­len doch die da oben ih­ren „Forst“be­hal­ten, für ein „Wäld­le“kön­nen sie je­den­falls nicht die Hand nach dem Mam­mon aus­stre­cken. Andre­as An­to­ni­uk, Hei­den­heim

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