Dh-spen­de um­wid­men?

Heidenheimer Zeitung - - HEIDENHEIM - Zum De­fi­zit des Kli­ni­kums

Nach­dem sich jetzt das De­fi­zit des Kli­ni­kums, durch feh­len­de Über­wa­chung der Kos­ten­rech­nun­gen für den Neu­bau, schon auf über 20 Mil­lio­nen Eu­ro er­höht hat, oh­ne dass ei­ne wei­te­re Fi­nan­zie­rung ge­si­chert ist, stellt sich die Fra­ge: Kann man die 20 Mil­lio­nen Eu­ro, die von den Hei­den­hei­mer Fir­men zu­sam­men mit der Stadt für den schnel­le­ren Bau des „Zwei­ten Wür­fels“der Dua­len Hoch­schu­le ge­spen­det wur­den, nicht zum Nut­zen für al­le Bür­ger dem Kli­ni­kum zur Ver­fü­gung stel­len?

Da das „Be­schleu­ni­gen“des Bau­vor­ha­bens ja nicht ge­lun­gen ist, weil es die Lan­des­re­gie­rung nicht ma­chen will, ist die­ser Ein­satz auch nicht mehr sinn­voll ge­nug, denn ei­gent­lich ist das Land für die­se Bil­dungs­kos­ten zu­stän­dig und muss sie be­zah­len. Das De­fi­zit des Kli­ni­kums muss aber zum gro­ßen Teil von den Bür­gern be­zahlt wer­den.

Man könn­te da­durch die an­ge­ho­be­ne Kreis­um­la­ge wie­der sen­ken und für die Hei­den­hei­mer Bür­ger die Er­hö­hung der Grund­steu­er B wie­der zu­rück­neh­men. Wie be­weg­lich sind die „Spen­der“? Gün­ter Luft, Hei­den­heim

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