Kei­ne Gren­ze für Ab­he­be­ge­büh­ren

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Das Bun­des­kar­tell­amt sieht der­zeit kei­ne Not­wen­dig­keit, Fremd­ab­he­be­ge­büh­ren an Geld­au­to­ma­ten staat­lich zu be­gren­zen. Der­zeit ver­lan­gen die Ban­ken laut ei­ner Un­ter­su­chung der Wett­be­werbs­be­hör­de meist zwi­schen drei bis fünf Eu­ro für Aus­zah­lun­gen an Fremd­kun­den – im Ein­zel­fall aber teils deut­lich mehr. Die meis­ten Ver­brau­cher könn­ten die­se Ge­büh­ren ver­mei­den, sag­te Kar­tell­amts­chef Andre­as Mundt am Frei­tag. Sie könn­ten ei­nen Au­to­ma­ten ih­rer Bank oder ih­res Geld­au­to­ma­ten­ver­bun­des nut­zen, sich bei Tank­stel­len oder im Han­del mit Bar­geld ver­sor­gen oder ei­ne oft ge­büh­ren­freie Kre­dit­kar­te zum Ab­he­ben nut­zen. Das Kar­tell­amt wer­de den Markt wei­ter be­ob­ach­ten. Bei Ein­zel­fäl­len mit be­son­ders ho­hen Ge­büh­ren an Au­to­ma­ten in ab­ge­le­ge­nen Ge­gen­den sei­en Preis­miss­brauchs­ver­fah­ren mög­lich, sag­te Mundt. Seit 2011 in­for­mie­ren die Ban­ken vor der Aus­zah­lung am Au­to­ma­ten über die ent­ste­hen­den Kos­ten.

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