Haus der Be­geg­nung dankt für Start­hil­fe

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme Ausgabe Schozach und Bottwartal - - MENSCHEN IN NOT · RÄTSEL/SUDOKU -

Ein ein­zi­ges Mal ver­lie­ßen Le­ser­spen­den das Ver­brei­tungs­ge­biet un­se­rer Zei­tung: 1991, nach der Wen­de, hal­fen 100 000 Mark, um in Heil­bronns Part­ner­stadt Frank­furt (Oder) ei­nen Bür­ger­treff, ei­nen Ort der Be­geg­nung, der so­zia­len Be­ra­tung, des eh­ren­amt­li­chen En­ga­ge­ments und der Selbst­hil­fe zu schaf­fen. Der da­ma­li­ge So­zi­al­amts­lei­ter der Stadt Heil­bronn, Hans Mül­ler, hat­te sich da­mals für die Groß­spen­de aus dem mit Frank­furt freund­schaft­lich ver­bun­de­nen Heil­bronn ein­ge­setzt.

Im De­zem­ber 1991 wur­de das Haus Kobs in den um­ge­bau­ten Räu­men ei­ner ehe­ma­li­gen Ki­ta er­öff­net. Un­se­re Zei­tung schrieb da­mals: „Die stark ver­un­si­cher­ten ehe­ma­li­gen DDR-Bür­ger emp­fan­den die­ses Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Stadt­teil­zen­trum als Licht­blick und Si­gnal der Hoff­nung“.

Vor we­ni­gen Wo­chen wur­de das 25-jäh­ri­ge Be­ste­hen des Hau­ses der Be­geg­nung mit ei­nem gro­ßen Fest­akt ge­fei­ert. Ul­ri­ke Bau­er-Dörr von der Le­s­er­hilfs­ak­ti­on Men­schen in Not und Hans Mül­ler über­mit­tel­ten dem en­ga­gier­ten neun­köp­fi­gen Team um Haus­lei­te­rin An­ge­la Hen­kel herz­li­che Glück­wün­sche. Dank­bar wur­de in den Gruß­re­den an die groß­zü­gi­ge und hilf­rei­che Spen­de aus Heil­bronn er­in­nert. An­we­send wa­ren auch Frank­furts Ober­bür­ger­meis­ter Mar­tin Wil­ke und Bran­den­burgs Mi­nis­ter­prä­si­dent Diet­mar Wo­id­ke.

Heu­te ha­ben 60 Selbst­hil­fe­grup­pen und Vereine im Haus Kobs ih­ren fes­ten Treff­punkt. Täg­lich fin­den dort Ver­an­stal­tun­gen statt, 10 000 Be­su­cher pro Jahr wer­den an die­sem „Ort der Ge­bor­gen­heit und der Ru­he“ge­zählt. ub

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