Ge­brauch­ter PC: Über­tra­gung prü­fen

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme Ausgabe Schozach und Bottwartal - - SERVICE -

Käu­fer ge­brauch­ter PCs oder Note­books soll­ten prü­fen, ob der Her­stel­ler auf ei­ner Über­tra­gung des Ei­gen­tü­mers be­steht. Im schlimms­ten Fall kann er sonst den Sup­port ver­wei­gern, wenn sich der neue Be­sit­zer nicht re­gis­trie­ren lässt, be­rich­tet die „Com­pu­ter­bild“(Aus­ga­be 2/17). Und das sei so­gar rech­tens: Im Rah­men der so­ge­nann­ten Ver­trags­frei­heit dür­fe ein Her­stel­ler die Be­din­gun­gen für den Ver­kauf sei­nes Pro­duk­tes so fest­le­gen, wie er möch­te – so­lan­ge er die­se Be­din­gun­gen sehr deut­lich macht. Oft wer­de et­wa vom neu­en Be­sit­zer ver­langt, dass er die An­ga­ben zum Vor­be­sit­zer än­dern lässt und sich selbst re­gis­triert.

Der Über­tra­gungs­vor­gang kann et­wa per On­line-Pro­dukt­re­gis­trie­rung von­stat­ten ge­hen. Vie­len Ver­brau­chern, aber auch vie­len Händ­lern sei er je­doch völ­lig un­be­kannt. Das füh­re da­zu, dass die Lis­te der Ei­gen­tü­mer gar nicht oder nicht mehr lü­cken­los zu­rück­ver­folgt wer­den kann, und der Her­stel­ler des­halb tech­ni­sche Hil­fe­stel­lung ver­wei­gert. Ist aus­blei­ben­der Sup­port Grund da­für, dass ein Com­pu­ter nur ein­ge­schränkt oder gar nicht mehr ge­nutzt wer­den kann, et­wa weil man das BIOS-Mas­ter­pass­wort nicht kennt, liegt den An­ga­ben zu­fol­ge ein Sach­man­gel vor. Und die­ser müs­se im Rah­men der Ge­währ­leis­tung be­ho­ben wer­den, zu­min­dest dann, wenn das ge­brauch­te Ge­rät bei ei­nem Händ­ler ge­kauft wur­de. Die­ser muss das Ge­rät dann im Zwei­fel zu­rück­neh­men.

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