Geld­bo­ten im Warn­streik – Lee­re Au­to­ma­ten be­fürch­tet

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme Ausgabe Schozach und Bottwartal - - WIRTSCHAFT -

Geld­bo­ten in neun Bun­des­län­dern ha­ben am Frei­tag die Ar­beit nie­der­ge­legt. Sie mach­ten sich da­mit für ei­ne deut­li­che Lohn­an­he­bung und ei­nen ein­heit­li­chen bun­des­wei­ten Ta­rif­ver­trag stark. Als Fol­ge des ganz­tä­gi­gen Warn­streiks könn­ten Geld­au­to­ma­ten in ei­ni­gen Re­gio­nen vor­über­ge­hend die Schei­ne aus­ge­hen. Die Bo­ten be­lie­fern die­se Au­to­ma­ten so­wie Bank­fi­lia­len und Ein­zel­händ­ler mit Bar­geld. Die Ta­rif­run­de wird am Mon­tag in Han­no­ver fort­ge­setzt. Am Warn­streik hät­ten sich rund 1000 Be­schäf­tig­te an 19 Stand­or­ten be­tei­ligt, sag­te der Ver­hand­lungs­füh­rer der Ge­werk­schaft Ver­di, Vol­ker Nüs­se. In Ham­burg, Ber­lin, Bay­ern, Rhein­land-Pfalz und im Saar­land sei­en fast al­le Be­trie­be vom Streik be­trof­fen ge­we­sen. In die­sen Re­gio­nen sei des­halb mit Ein­schrän­kun­gen bei der Bar­geld­ver­sor­gung zu rech­nen. Ne­ben ei­ner Lohn­er­hö­hung von 1,50 Eu­ro pro St­un­de ver­langt Ver­di ei­ne An­glei­chung der re­gio­na­len Ta­rif­löh­ne. Die in der Bun­des­ver­ei­ni­gung Deut­scher Geld- und Wert­diens­te (BDGW) or­ga­ni­sier­ten Ar­beit­ge­ber kri­ti­sier­ten die For­de­run­gen als zu hoch.

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