Feh­ler der Ver­gan­gen­heit

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme Ausgabe Schozach und Bottwartal - - MEINUNGEN -

Zur An­pas­sung der Ren­ten in Ostund West­deutsch­land. Die Rent­ner im ehe­ma­li­gen Ost­deutsch­land be­kom­men jetzt die Ren­ten­an­pas­sung auf West­ni­veau, das ist gut. So­fort wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Ren­ten­kas­se leer ist. We­gen dem de­mo­gra­phi­schen Fak­tor. Das mag ein Grund sein, dass we­ni­ger Geld in der Kas­se ist, aber be­stimmt nicht der ein­zi­ge. Da gibt es ei­ni­ge an­de­re. Un­ter Kanz­ler Schmidt wur­den un­nö­tig Um­schu­lungs­pro­gram­me aus der Ren­ten­kas­se fi­nan­ziert. Selbst­stän­di­ge konn­ten sich für we­nig Geld mit ei­ner Ein­mal­zah­lung in die ge­setz­li­che Ren­te ein­kau­fen. Un­ter Kanz­ler Kohl wur­den nach der Wie- der­ver­ei­ni­gung al­le Rent­ner aus dem Os­ten in die ge­setz­li­che Ren­te auf­ge­nom­men oh­ne ent­spre­chen­de Aus­gleich­zah­lun­gen aus Steu­er­gel­dern. Da­mit wur­den die Un­ter­neh­mer nicht an den Kos­ten der Wen­de be­tei­ligt. Un­ter Kanz­ler Schrö­der wur­de dann der der Lohn ge­drückt mit Ein-Eu­ro-Jobs, Mi­ni­Jobs und Leih­ar­beit. Druck, um das durch­zu­set­zen wur­de dann durch die Um­ge­stal­tung der Ar­beits­äm­ter in Jo­bagen­tu­ren aus­ge­übt. Es wa­ren nicht al­le be­tei­lig­ten Per­so­nen mit So­zi­al­kom­pe­tenz ge­seg­net. Un­ter Kanz­le­rin Mer­kel wur­de in der EU die Null­zin­spo­li­tik für Ban­ken ein­ge­führt, da­mit kann die Ren­ten­kas­se kei­ne Zins­ge­win­ne mit den Ein­la­gen er­wirt­schaf­ten. Lothar Schae­fer, Heil­bronn

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