Un­ter­schie­de bei Mut­ter­schutz

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme – Landkreis Ost (O / Ost-Ausgabe) - - SERVICE -

Für Frau­en im Mut­ter­schutz gilt Be­schäf­ti­gungs­ver­bot. Da­bei gibt es aber Un­ter­schie­de zwi­schen der Zeit vor und nach der Ge­burt, er­klärt der Bund-Ver­lag: Wäh­rend der letz­ten sechs Wo­chen vor dem er­rech­ne­ten Ent­bin­dungs­ter­min ist das Be­schäf­ti­gungs­ver­bot nur re­la­tiv. Das heißt, dass Schwan­ge­re auf ei­ge­nen Wunsch wei­ter ar­bei­ten dür­fen – wenn der Arzt nicht Ru­he ver­ord­net hat. Die Be­reit­schaft zur Ar­beit dür­fen Schwan­ge­re aber je­der­zeit wi­der­ru­fen, mehr als acht St­un­den pro Tag sind zu­dem nicht er­laubt. Nach der Ge­burt ist das Be­schäf­ti­gungs­ver­bot da­ge­gen ab­so­lut: Ar­beit­ge­ber dür­fen Müt­ter in die­ser Zeit nicht be­schäf­ti­gen – selbst wenn die­se das wün­schen. Die­se Pha­se dau­ert bei re­gu­lä­ren Ge­bur­ten acht, bei Früh- und Mehr­lings­ge­bur­ten zwölf Wo­chen. tmn

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