Mer­kel lehnt Zu­sam­men­ar­beit mit AfD ab

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme Ausgabe Weinsberger Tal - - POLITIK · RÄTSEL/SUDOKU -

Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) hat ei­ne Zu­sam­men­ar­beit der Uni­on mit der AfD im neu­en Bun­des­tag aus­ge­schlos­sen. Der „Welt am Sonn­tag“sag­te sie, „dass die AfD für uns kein Part­ner für ir­gend­ei­ne Form der Zu­sam­men­ar­beit sein kann“. Die Uni­on müs­se viel­mehr ver­su­chen, je­den ein­zel­nen AfD-Wäh­ler zu­rück­zu­ge­win­nen. „Das er­for­dert Ge­duld mit den Sor­gen der Men­schen und den Ver­such, sie im­mer wie­der mit kon­kre­ten Lö­sun­gen für kon­kre­te Pro­ble­me an­zu­spre­chen“, sag­te Mer­kel.

Im Land­tag von Sach­sen-An­halt hat­te am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag die Mehr­heit der CDU-Frak­ti­on für ei­nen An­trag der AfD ge­stimmt. Da­mit wur­de ei­ne En­que­te-Kom­mis­si­on zur Un­ter­su­chung von Linksex- tre­mis­mus auf den Weg ge­bracht. Aus den an­de­ren Par­tei­en kam Kri­tik an der Zu­stim­mung von Tei­len der CDU.

Die AfD zeig­te sich da­ge­gen hoch­zu­frie­den. „Das ist ein Damm­bruch und ein Mei­len­stein in der Ent­wick­lung der AfD“, sag­te ges­tern der Vor­sit­zen­de der AfD-Land­tags­frak­ti­on in Mag­de­burg, An­dré Pog­gen­burg. dpa

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