Klatsch & Tratsch

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Andrea Bo­cel­li Der Star­te­nor hat laut ita­lie­ni­schen Me­dien­be­rich­ten we­ni­ge St­un­den nach ei­nem Sturz beim Rei­ten das Kran­ken­haus in Pisa ver­las­sen. Das be­rich­te­ten die Nach­rich­ten­agen­tu­ren An­sa und ADN­kro­nos. Der 58-Jäh­ri­ge war am Don­ners­tag­vor­mit­tag in der Tos­ka­na vom Pferd ge­stürzt und hat­te sich ver­letzt. Auf Face­book wand­te sich der blin­de Te­nor an die Fans: „Ich will euch be­ru­hi­gen und euch sa­gen, dass es mir recht gut geht.“Es sei ein­fach nur ein Sturz vom Pferd ge­we­sen. Ein Auf­tritt Bo­cel­lis am Frei­tag­abend im Co­los­se­um in Rom wur­de nicht ab­ge­sagt.

Iris Ber­ben Die Schau­spie­le­rin (67) legt nach ei­ge­nen Wor­ten viel Wert auf fi­nan­zi­el­le Un­ab­hän­gig­keit. „Ich war im­mer ei­ne Selbst­ver­die­ne­rin und ha­be für mein Kind und mich ge­sorgt“, sag­te Ber­ben. „Mei­ne Mut­ter hat mir so viel selbst­be­stimm­tes Le­ben vor­ge­lebt, dass ich Eman­zi­pa­ti­on nicht mehr ler­nen muss­te.“Sie ken­ne und wol­le es auch nicht an­ders ha­ben, so Ber­ben. Fi­nan­zi­el­le Un­ab­hän­gig­keit ge­be ihr ein Ge­fühl von Frei­heit. Da­für pla­gen Ber­ben je­doch an­de­re Sor­gen. „Gu­te Rol­len für äl­te­re Schau­spie­le­rin­nen wa­ren ein­fach lan­ge Zeit nicht vor­han­den. Frau­en ab

40 wa­ren Mutt­chen, die als ge­schie­de­ne Frau mit her­un­ter­hän­gen­den Mund­win­keln durchs

Bild lau­fen durf­ten“, er­klär­te die 67-Jäh­ri­ge. Glück- li­cher­wei­se ha­be sich da schon et­was ver­än­dert. Ihr sei aber auch schon häu­fi­ger die Rol­le als Groß­mut­ter an­ge­bo­ten wor­den.

Jen­ni­fer La­wrence

Die Dreh­ar­bei­ten zum Hor­ror-Thril­ler „Mo­ther“ha­ben die Os­car-Preis­trä­ge­rin („Sil­ver Li­nings“) schwer mit­ge­nom­men. „Es war hart. Ich muss­te Weih­nachts­mu­sik hö­ren, um run­ter­zu­kom­men“, sag­te die Schau­spie­le­rin (27) über ih­ren neu­en Film in ei­nem In­ter­view der „To­day Show“. Die Rol­le sei viel düs­te­rer als ih­re bis­he­ri­gen Rol- len. „Nie­mand soll­te das durch­ma­chen, was man im Film sieht.“In „Mo­ther“spielt La­wrence ei­ne Frau, de­ren fried­vol­ler All­tag mit ih­rem Ehe­mann sich in ei­nen Alp­traum ver­wan­delt, als un­ge­be­te­ne Gäs­te ins Haus kom­men. Schon das Le­sen des Dreh­buchs ha­be sie sehr auf­ge­wühlt. „Ich ha­be das Skript weg­ge­legt und ge­sagt ,Ich will das nicht in mei­nem Haus’“, so La­wrence. Der Film von Re­gis­seur Dar­ren Aro­n­ofs­ky (48), mit dem La­wrence pri­vat li­iert ist, sei ein „Über­fall“. Aber des­we­gen sei er auch ein Meis­ter­werk.

Ute Lem­per Der Chan­son­star (54) fin­det 50 plus ein tol­les Al­ter für Frau­en. „Bei mir ist das noch­mal ein rich­ti­ges Feu­er­werk ge­we­sen, das hat ge­zün­det in al­le Rich­tun­gen“, sag­te die in New York le­ben­de Künst­le­rin. „Das gilt auch für al­les, wo­mit man sich als Frau wohl­fühlt. Ich fin­de über­haupt nicht, dass da ir­gend­was ab­ge­schlos­sen oder ein­ge­schla­fen ist – im Ge­gen­teil, da geht’s noch­mal rich­tig rund.“Sie kön­ne des­halb al­len Frau­en nur Mut ma­chen, die 50 nicht als Be­ginn des Al­ters zu ver­ste­hen. Lem­per er­lang­te höchs­te Be­kannt­heit durch ih­re Rol­len in Mu­si­cals wie „Cats“, „Ca­ba­ret“und „Chi­ca­go“.

Fo­to: dpa

Schau­spie­le­rin Iris Ber­ben legt viel Wert auf fi­nan­zi­el­le Un­ab­hän­gig­keit.

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