EKD-Chef: Kli­ma nicht ver­gif­ten

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Der Rats­vor­sit­zen­de der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD), Hein­rich Bed­for­dS­trohm, hat vor ei­ner Ver­gif­tung des po­li­ti­schen Kli­mas in Deutsch­land ge­warnt. Be­grif­fe wie „zum Ja­gen“trei­ben oder „in die Fres­se“ge­ben, wie jüngst von Po­li­ti­kern ge­äu­ßert, be­schä­dig­ten die de­mo­kra­ti­sche Kul­tur. In­ak­zep­ta­bel sei auch, wenn neue Par­la­ments­mit­glie­der als „rechts­ra­di­ka­le Ar­sch­lö­cher“be­zeich­net wür­den. „Je­des Wort, je­der ge­spro­che­ne oder ge­schrie­be­ne Satz prägt un­se­re Rea­li­tät“, sag­te Bed­ford-Strohm am Frei­tag vor Jour­na­lis­ten in Ber­lin.

Das Wah­l­er­geb­nis vom ver­gan­ge­nen Sonn­tag mit dem Ein­zug der AfD in den Bun­des­tag müs­se den Kir­chen zu den­ken ge­ben. Man dür­fe aber nicht al­le Wäh­ler über ei­nen Kamm sche­ren. Wenn die Um­fra­gen stimm­ten, ha­be ei­ne Mehr­heit der AfD-Wäh­ler die Rechts­kon­ser­va­ti­ven aus Pro­test ge­wählt. Mit die­sen Grün­den müs­se sich auch die Kir­che aus­ein­an­der­set­zen. dpa

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