Nach Be­set­zung: Wach­dienst schützt Volks­büh­ne

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme Ausgabe Weinsberger Tal - - KULTUR -

Die Ber­li­ner Volks­büh­ne wird nach dem En­de der Be­set­zung von ei­nem Wach­dienst ge­schützt. Am Frei­tag soll­ten nach An­ga­ben des Thea­ter­spre­chers die Pro­ben wie­der auf­ge­nom­men wer­den. Wenn das Thea­ter in Be­trieb ist, müs­sen man­che Tü­ren zu öff­nen sein, um Flucht­we­ge zu er­mög­li­chen. Die über die Kas­sen­hal­le er­reich­ba­ren Schwing­tü­ren Rich­tung gro­ßer Saal las­sen sich zu­dem nur schwer si­chern.

Knapp ei­ne Wo­che lang hat­ten Po­li­tak­ti­vis­ten die Volks­büh­ne be­setzt ge­hal­ten. Nach er­folg­lo­sen Ver­hand­lun­gen bot Kul­tur­se­na­tor Klaus Le­de­rer (Lin­ke) den Be­set­zern am Don­ners­tag an, das Thea­ter frei­wil­lig bei Ver­zicht auf ei­ne Straf­ver­fol­gung zu ver­las­sen. Ein har­ter Kern von Be­set­zern woll­te aber nicht ge­hen. Dar­auf­hin räum­te die Po­li­zei das Haus. Die ver­blie­be­nen rund 20 Be­set­zer wur­den von Po­li­zei­be­am­ten aus dem Thea­ter be­glei­tet, fünf da­von wur­den hin­aus­ge­tra­gen. Al­les blieb je­doch fried­lich.

Das An­ge­bot des Se­nats, ge­mein­sam al­ter­na­ti­ve Räu­me in der Stadt zu su­chen, hat­ten die Ka­pi­ta­lis­musund Gen­tri­fi­zie­rungs­kri­ti­ker zu­vor nicht an­ge­nom­men. dpa

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