Iran ver­spricht ra­sche Hil­fe nach Erd­be­ben

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme – Landkreis Nord (N / Nord-Ausgabe) - - BLICK IN DIE WELT -

Irans Prä­si­dent Has­san Ru­ha­ni hat den Men­schen in der Kerm­an­schah-Pro­vinz ei­nen ra­schen Wie­der­auf­bau nach dem schwe­ren Erd­be­ben zu­ge­sagt. „Heu­te ste­hen al­le Ira­ner hin­ter Kerm­an­schah, und wir wer­den al­les tun, da­mit die Men­schen hier die­se Tra­gö­die schnel­ler ver­ges­sen kön­nen“, sag­te er ges­tern nach sei­ner An­kunft im Ka­ta­stro­phen­ge­biet.

Die Re­gie­rung in Te­he­ran wer­de al­les tun, da­mit die vom Be­ben be- trof­fe­nen Städ­te rasch wie­der auf­ge­baut wer­den kön­nen. „Un­ser Fo­kus sind Wohn­kom­ple­xe, da müs­sen wir den Men­schen bei dem Auf­bau be­son­ders zur Sei­te ste­hen“, sag­te Ru­ha­ni, der sich an Ort und Stel­le ein Bild ma­chen woll­te.

Laut jüngs­ten of­fi­zi­el­len An­ga­ben ka­men nach dem Erd­stoß der Stär­ke 7,3 in der Grenz­re­gi­on zwi­schen dem Iran und dem Irak 432 Men­schen ums Le­ben. Au­ßer­dem wur­den fast 7900 Ver­letz­te ge­zählt. Der Mit­tel­punkt des Be­bens lag in et­wa 34 Ki­lo­me­tern Tie­fe in der westira­ni­schen Pro­vinz Kerm­an­schah. Ver­wir­rung gab es we­gen ei­nes Be­richts der staat­li­chen Nach­rich­ten­agen­tur IR­NA. Die­se hat­te von 530 To­ten be­rich­tet, fast 100 mehr als die vom In­nen­mi­nis­te­ri­um an­ge­ge­be­ne amt­li­che Op­fer­zahl. In man­chen Dör­fern hät­ten die Men­schen ih­re To­ten oh­ne amt­li­che Er­laub­nis und Re­gis­trie­rung der Be­hör­den be­gra­ben.

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