So ent­ste­hen Plätz­chen wie vom Pro­fi

Zwei er fah­re­ne Bä­cke­rin­nen ge­ben Tipps

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme – Landkreis Ost (O / Ost-Ausgabe) - - WIR TSCHAFT - Von Kat­ha­ri­na Hei­mei­er, dpa

Grün gla­sier­te Tan­nen mit Sil­ber­per­len, Schnee­män­ner mit wei­ßem Zu­cker­guss oder knall­ro­te Weih­nachts­stie­fel: Die Weih­nachts­plätz­chen aus ei­nem Ca­fé in der Stadt Bochum im Bun­des­land Nord­rhein-West­fa­len se­hen zum An­bei­ßen aus. Die Be­sit­ze­rin des Ca­fés, An­ke Rhö­nisch, hat uns ver­ra­ten, wie du sie nach­ba­cken kannst.

Der Teig: Am bes­ten nimmst du ei­nen ein­fa­chen Mür­be­teig – al­so ei­nen et­was fes­te­ren Teig, den man gut kne­ten kann. „Der lässt sich su­per mit Ge­wür­zen wie Zimt oder Va­nil­le auf­pep­pen“, sagt die Ex­per­tin. Ei­ne klei­ne Pri­se rei­che. Den fer­ti­gen Teig soll­test du min­des­tens ei­ne St­un­de kalt stel­len oder so­gar schon am Tag vor­her zu­be­rei­ten.

Plätz­chen aus­ste­chen: Gib vor dem Aus­rol­len ein biss­chen Mehl auf die Ar­beits­flä­che. „Aber nicht zu viel, sonst wird der Teig brö­cke­lig“, rät An­ke Rhö­nisch. Rol­le ihn fünf Mil­li­me­ter dick aus. Er wird be­son­ders gleich­mä­ßig, wenn du erst rauf und run­ter und da­nach von rechts nach links rollst. An­schlie­ßend drückst du die Förm­chen kurz in Mehl, da­mit sich der Teig bes­ser löst. Pro­fis pu­len die aus­ge­sto­che­nen Kek­se üb­ri­gens nicht aus dem Teig. Sie neh­men die Tei­g­res­te weg und le­gen die Kek­se dann mit­hil­fe ei­nes Mes­sers auf das Back­blech. Plätz­chen ba­cken: In dem Ca­fé wer­den die Plätz­chen zehn bis 15 Mi­nu­ten bei 140 Grad Cel­si­us Um­luft ge­ba­cken. Am bes­ten lässt du nach zehn Mi­nu­ten ei­nen Er­wach­se­nen nach­schau­en. Die Plätz­chen sind per­fekt, wenn sie gold­braun sind. Es gibt auch ei­nen Test: „Da­zu drückt man mit ei­nem tro­cke­nen, fett­frei­en Fin­ger auf die Plätz­chen. Wenn der Teig wie­der hoch­kommt, ist das Plätz­chen gar“, sagt die Ex­per­tin.

Ver­zie­ren: Nun geht es ans Ver­zie­ren. Fül­le Zu­cker­guss in ei­nen Spritz­beu­tel. Das kann zum Bei­spiel ein Ge­frier­beu­tel sein, bei dem du ei­ne Ecke ab­schnei­dest. „Am bes­ten malt man als ers­tes die Plätz­chen­rän­der nach und lässt sie dann zehn Mi­nu­ten trock­nen“, ver­rät Melina Pa­pa­da­ki. Sie macht ei­ne Aus­bil­dung in dem Ca­fé. Willst du das In­ne­re aus­ma­len, kannst du den Guss mit et­was Ei­weiß ver­dün­nen. Dann kannst du ihn mit ei­nem klei­nen Löf­fel­chen bis in die Ecken schie­ben. An­schlie­ßend ver­zierst du dei­ne Plätz­chen mit bun­ten Streu­seln.

Fo­to: dpa

Pro­fis beim Ba­cken: An­ke Rhö­nisch und Melina Pa­pa­da­ki (rechts) zei­gen die fer­ti­gen Plätz­chen auf dem Back­blech.

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