Auf Sport­lich­keit ge­trimmt

SUV- Mo­dell CX-5 sieht nicht nur gut aus, es fährt sich auch agil – Spar­sa­mer Die­sel

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Heilbronner Stimme – Landkreis West (W / West-Ausgabe) - - VORDERSEITE - Von un­se­rem Re­dak­teur Alex­an­der Schnell

Der Maz­da CX-5 sieht nicht nur sehr dy­na­misch aus, er fährt sich auch so.

MAZ­DA Egal bei wel­chem Her­stel­ler man sich zur­zeit um­schaut: Fast al­le zei­gen vor al­lem Neu­hei­ten im Wachs­tums­markt der kom­pak­ten Sports Uti­li­ty Ve­hi­cles (SUVs). Auf den Zug sprin­gen nun vie­le Mar­ken auf – ob Hy­un­dai mit dem Ko­na, VW mit dem T-Roc oder Kia mit dem Sto­nic. Maz­da hin­ge­gen ist der Kon­kur­renz schon lan­ge vor­aus. Die Ja­pa­ner ha­ben mit dem CX-3 (ab 17 990 Eu­ro) be­reits seit zwei Jah­ren ein ent­spre­chen­des Mo­dell im Pro­gramm. Aber auch ei­ne Klas­se dar­über fährt der Her­stel­ler mit dem ge­lun­ge­nen CX-5 in der Er­folgs­spur. Mit dem min­des­tens 24 990 Eu­ro teu­ren Wa­gen ist die zu Test­fahr­ten ge­star­tet.

Ab­satz­plä­ne Im Jahr 2012 wur­de der CX-5 auf dem deut­schen Markt ein­ge­führt, und mitt­ler­wei­le ist der Fünf­tü­rer das meist­ver­kauf­te Mo­dell von Maz­da hier­zu­lan­de. Die­se Er­folgs­ge­schich­te soll sich nun mit Ge­ne­ra­ti­on zwei fort­set­zen, wie Ge­schäfts­füh­rer Bern­hard Ka­plan be­tont. „Un­ser Ziel ist, im ers­ten vol­len Jahr 20 000 Ein­hei­ten ab­set­zen zu kön­nen.“Um wei­ter­hin vie­le Kun­den zu er­rei­chen, ha­ben die Ja­pa­ner ih­ren 4,55 Me­ter lan­gen Fünf­tü­rer in zahl­rei­chen Punk­ten mo­der­ni­siert.

De­sign Auf den ers­ten Blick zeigt er der CX-5 so­fort, war­um ihn die Käu­fer so lie­ben – er sieht ein­fach un­ver­schämt gut aus. Mo­disch, aber trotz­dem bo­den­stän­dig. Mo­dern, aber nicht zu ab­ge­dreht. We­sent­li­chen An­teil am ge­lun­ge­nen Auf­tritt ha­ben der mar­kan­te Küh­ler­grill, die ex­trem flach ge­schnit­te­nen Schein­wer­fer so­wie ei­ne üp­pi­ge Kunst­stoff-Be­plan­kung und die re­la­tiv fla­che Dach­li­nie mit stark ab­fal­len­der Heck­par­tie. Die neu­en Voll-LEDSchein­wer­fer sor­gen für bes­te Aus­leuch­tung bei nied­ri­ge­rem Ener­gie­ver­brauch. Zu­dem ist das Fern­licht nun blend­frei. Man kann es durch­ge­hend an las­sen, oh­ne den Ge­gen­ver­kehr zu blen­den.

Der CX-5 sieht aber nicht nur sport­lich aus – er fährt sich auch so. Mehr Fahr­dy­na­mik stand ganz oben als Ent­wick­lungs­ziel bei den In­ge­nieu­ren der ja­pa­ni­schen Mar­ke. Dar­um wur­de die Ka­ros­se­rie um

15 Pro­zent stei­fer ge­macht, das Fahr­werk über­ar­bei­tet und das be­reits aus an­de­ren Maz­daMo­del­len be­kann­te G-Vec­to- ring-Sys­tem ein­ge­führt. Durch ei­ne Ver­tei­lung des Mo­tor­dreh­mo­ments an ein­zel­ne Rä­der in Kur­ven ent­steht mehr Grip. Das sorgt aber ne­ben ei­nem dy­na­mi­schen Hand­ling auch für ein deut­li­ches Plus an Si­cher­heit.

As­sis­tenz­sys­te­me Platz ist in­nen aus­rei­chend vor­han­den, in den Kof­fer­raum pas­sen 506 bis ma­xi­mal 1620 Li­ter. Mit zahl­rei­chen elek­tro­ni­schen As­sis­tenz­sys­te­men war auch schon der ers­te CX-5 aus­ge­stat­tet, doch auch die­ser Punkt im Las­ten­heft war ein­deu­tig: Mehr Tech­nik muss an Bord. Bei Maz­da sieht das so aus, dass es nun erst- mals ein He­ad-up-Dis­play oh­ne Ple­xi­glas­schei­be zu kau­fen gibt. Eben­falls neu: Funk­tio­nen wie Spur­hal­te-, Not­brems- und Tot­win­kel-As­sis­tent wer­den durch ei­ne Ver­kehrs­zei­chen­er­ken­nung er­gänzt. Der Ab­stands-Tem­po­mat ver­fügt nun über ei­ne Stop-And-Go-Funk­ti­on. Das Fahr­zeug wird bis zum Still­stand ab­ge­bremst und fährt dann au­to­ma­tisch wie­der an. Die­ses Sys­tem funk­tio­niert frei­lich nur in Ver­bin­dung mit Au­to­ma­tik­ge­trie­be.

Für den An­trieb des SUV-Mo­dell ste­hen drei Ben­zin- und zwei Die­sel­mo­to­ren zur Wahl. Die Ag­gre­ga­te – durch­weg Vier­zy­lin­der – de­cken ein Leis­tungs­spek­trum von 110 kW/ 150 PS bis 143 kW/194 PS ab. Kom­bi­niert wer­den kön­nen die Mo­to­ren mit Front- oder All­rad­an­trieb so­wie Schalt- und Au­to­ma­tik­ge­trie­ben. Die Prei­se für den Ben­zi­ner (121 kW/165 PS) mit Front­an­trieb und Hand­schal­tung be­gin­nen bei 24 990 Eu­ro, die Top­ver­si­on mit dem stärks­ten Die­sel (129 kW/175 PS), All­rad­an­trieb und Au­to­ma­tik kos­tet min­des­tens 39 790 Eu­ro.

7,2 Li­ter Mit dem Top­mo­dell ist die zu ih­ren Test­fahr­ten ge­star­tet. Der 2,2 Li­ter gro­ße Vier­zy­lin­der-Die­sel stemmt bei 2000 Tou­ren sat­te 420 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment auf die Kur­bel­wel­le – das sorgt vor al­lem bei Zwi­schen­spurts für aus­rei­chend Kraft­re­ser­ven. Aber zu­rück­hal­tend be­wegt, wird der CX-5 mit dem Selbst­zün­der ein Langstre­cken­läu­fer. Wir no­tier­ten im Test im Schnitt 7,2 Li­ter, das ent­spricht ei­nem CO2-Aus­stoß von 191 Gramm pro Ki­lo­me­ter.

@ Be­richt mit Bil­der­ga­le­rie www.au­to­stim­me.de

Fo­to: Maz­da

Aus­drucks­star­ke Front und Sei­ten­li­nie: Der Maz­da CX-5 wirkt mo­disch, aber nicht zu ab­ge­dreht.

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