Über­ra­schen­des Come­back

Hu­ber­tus Heil wird neu­er Ge­ne­ral­se­kre­tär

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Kraichgau Stimme - - POLITIK -

BER­LIN Als SPD-Ge­ne­ral­se­kre­tär in der gro­ßen Ko­ali­ti­on kennt sich Hu­ber­tus Heil aus. Von No­vem­ber 2005 an ma­nag­te er vier Jah­re lang die Par­tei­zen­tra­le, wäh­rend die So­zi­al­de­mo­kra­ten Ju­ni­or­part­ner in der ers­ten Re­gie­rung von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) wa­ren. Am En­de sei­ner Amts­zeit stand frei­lich die schwers­te Nie­der­la­ge ei­nes SPDKanz­ler­kan­di­da­ten. Mit 23 Pro­zent er­litt der da­ma­li­ge Kanz­ler­kan­di­dat Frank-Wal­ter St­ein­mei­er ein his­to­ri­sches De­ba­kel. Nur we­ni­ge Ta­ge nach der Wahl­nie­der­la­ge trat er als SPD-Ge­ne­ral zu­rück. Das soll Heil nun nicht noch ein­mal pas­sie­ren, wenn er Martin Schulz im Wil­lyBrandt-Haus un­ter­stützt.

Heil gilt als Po­li­ti­ker, der die ei­ge­ne Kar­rie­re fest im Au­ge hat. Der am 3. No­vem­ber 1972 ge­bo­re­ne Hil­des­hei­mer ge­hört der Par­tei schon seit 1988 an. Zehn Jah­re spä­ter saß er als ei­ner der Jüngs­ten im Bun­des­tag – da­mals be­gann die Kanz­ler­schaft von Ger­hard Schrö­der. Das Man­dat als di­rekt ge­wähl­ter Ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis Gif­horn/Pei­ne ver­tei­dig­te er bis heu­te.

Fo­to: dpa

Hu­ber­tus Heil gilt als Po­li­ti­ker, der die ei­ge­ne Kar­rie­re fest im Au­ge hat.

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