Le­ser­stim­me Fi­lou Ri­be­ry

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - Kraichgau Stimme - - Sport - Karl-Heinz Kra­mer, Lauf­fen

Zum Mo­ment mal „Franck­reich“: Die fuß­bal­le­ri­schen Qua­li­tä­ten ei­nes Franck Ri­be­ry sind un­be­strit­ten, ein „Ab­schieds-Mer­ci“kä­me für mich aber nie in Fra­ge. In der Hul­di­gung an den „Emo­ti­ons­ki­cker“Ri­be­ry bin ich über den Be­griff „Fi­lou“ge­stol­pert. Ei­ne Art Spaß­vo­gel war er, als er Bi­bia­na St­ein­haus die Schnür­sen­kel öff­ne­te. Feh­len noch Be­trü­ger und Gau­ner. Der drei­fa­che Fa­mi­li­en­va­ter Franck Ri­be­ry hat­te 2009 Sex mit ei­ner min­der­jäh­ri­gen Pro­sti­tu­ier­ten. Im Pro­zess be­kam er ei­nen Frei­spruch. 2016 gab es ei­nen wei­te­ren Pro­zess, dies­mal ver­lor Ri­be­ry. Der fran­zö­si­sche Buch­au­tor Rio­lo hat­te 2013 in sei­nem Buch „Ra­cail­le Foot­ball Club“Ri­be­ry als „üb­len Kerl“, „Gangs­ter“und „Ab­schaum“be­zeich­net. Ri­be­ry zog vor Ge­richt. Die­ses ent­schied, die Ana­ly­se des Au­tors sei ob­jek­tiv. Ihn als „Fi­lou“zu be­zeich­nen, stimmt al­so in jed­we­der Über­set­zung.

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