Preis an der Kas­se ist ent­schei­dend

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - - SERVICE -

KON­SUM Händ­ler wer­ben in Pro­spek­ten häu­fig mit güns­ti­gen Wa­ren. Der Kauf­ver­trag kommt aber erst an der Kas­se zu­stan­de. Das be­deu­tet: Wird an der Kas­se ein hö­he­rer Preis ge­for­dert, kann der Kun­de nicht den nied­ri­ge­ren aus dem Pro­spekt ver­lan­gen. Denn ei­nen Rechts­an­spruch auf Ak­ti­ons­prei­se hat er nicht, so die Ver­brau­cher­zen­tra­le Meck­len­burg-Vor­pom­mern.

Ver­brau­cher müs­sen Pro­duk­te aber auch nicht zum hö­he­ren Preis kau­fen. Ging es an der Kas­se zu schnell, um den Preis zu kon­trol­lie­ren, soll­ten sie di­rekt nach der Be­zah­lung ei­nen Blick auf den Kas­sen­zet­tel wer­fen. Wird erst dann – oder so­gar erst zu Hau­se – fest­ge­stellt, dass ein an­de­rer Preis kas­siert wur­de als der be­wor­be­ne oder am Re­gal aus­ge­zeich­ne­te, soll­ten sie das Un­ter­neh­men un­ver­züg­lich auf den Feh­ler hin­wei­sen. Se­riö­se Händ­ler wür­den den Be­trag ge­gen Rück­ga­be der Wa­re zu­rück­zah­len.

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