Gi­ro­kar­te ent­sper­ren: So wird Kar­te wie­der ein­satz­be­reit

Heilbronner Stimme Stadtausgabe - - SERVICE - Tmn

Wer sei­ne Gi­ro­kar­te nicht mehr fin­det, soll­te sie so­fort sper­ren las­sen. Da­zu ge­nügt in der Re­gel ein An­ruf bei der kar­ten­aus­ge­ben­den Bank oder dem zen­tra­len Sperr-No­t­ruf 116 116. Mit der Kar­te kann dann kein Geld mehr von dem Kon­to ab­ge­ho­ben wer­den. Doch was, wenn die Kar­te wie­der auf­taucht? Ei­ne Gi­ro­kar­te lässt sich nur dann wie­der ent­sper­ren, wenn die Bank die­se Mög­lich­keit an­bie­tet, wie der Bun­des­ver­band deut­scher Ban­ken er­klärt. Da­zu müs­sen sich Ver­brau­cher di­rekt an ih­re Haus­bank wen­den. Kon­takt­mög­lich­kei­ten fin­den sich ent­we­der auf der Home­page des In­sti­tuts oder in den Ver­trags­un­ter­la­gen. Kun­den ei­ner Fi­li­al­bank kön­nen sich di­rekt an ei­nen Mit­ar­bei­ter vor Ort wen­den.

Um die Kar­te per Te­le­fon oder In­ter­net wie­der zu ent­sper­ren, brau­chen Kun­den meist ei­ne Tan-Num­mer oder ih­re On­li­ne-Pin. In der Fi­lia­le brau­chen Kun­den in der Re­gel ih­ren Aus­weis, um sich zu le­gi­ti­mie­ren. Bei man­chen Geld­in­sti­tu­ten ist das Frei­schal­ten nur auf dem schrift­li­chen Weg mög­lich.

„In der Re­gel wird von den Kre­dit­in­sti­tu­ten di­rekt nach der Sper­rung der Kar­te die Neu­be­stel­lung aus­ge­löst, da­mit der Kun­de schnell wie­der ei­ne neue Kar­te mit neu­er Pin er­hält“, er­klärt Ban­ken­ver­ban­dSpre­che­rin Tan­ja Bel­ler. Der Ver­sand lie­ge in der Re­gel zwi­schen zwei bis drei Werk­ta­gen. Kun­den soll­ten sich des­halb schnell an die Bank wen­den, um ei­ne Sper­rung rück­gän­gig zu ma­chen.

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