Wei­te­rer Be­wer­ber will Ober­bür­ger­meis­ter wer­den

Un­ter­neh­mer Alex­an­der F. Kuf­ner (27) aus Kup­fer­zell will als Ober­bür­ger­meis­ter in Crails­heim „mu­ti­ge Men­schen, die Neu­es wa­gen“, un­ter­stüt­zen.

Hohenloher Tagblatt - - VORDERSEITE - Von Andre­as Hart­han Ein Vi­deo mit drei Fra­gen an Alex­an­der F. Kuf­ner fin­den Sie un­ter www.swp.de/crails­heim

Crails­heim. Es gibt ei­nen wei­te­ren Kan­di­da­ten fürs Amt des Ober­bür­ger­meis­ters. Un­ter­neh­mer Alex­an­der F. Kuf­ner, 27 Jah­re alt und aus Kup­fer­zell, will „mu­ti­ge Men­schen, die Neu­es wa­gen“, un­ter­stüt­zen.

Ge­mein­sam kön­nen wir viel er­rei­chen.

6 0-St­un­den-Wo­che? Kein Pro­blem! Vie­le Abend­ter­mi­ne? Kein Pro­blem! Di­enst­li­che Ver­pflich­tun­gen am Wo­che­n­en­de? Kein Pro­blem! Der 27-jäh­ri­ge Alex­an­der F. Kuf­ner aus Kup­fer­zell, der sei­ne be­ruf­li­chen Tä­tig­kei­ten mit Un­ter­neh­mer, Buch­au­tor und Do­zent an­gibt, prä­sen­tiert sich im HT-Ge­spräch leis­tungs­ori­en­tiert und selbst­be­wusst. Er möch­te Ober­bür­ger­meis­ter in Crails­heim wer­den, weil es ihm die Stadt an­ge­tan hat. Er emp­fin­det die Bür­ger­schaft als „wach, auf­ge­weckt, auch kri­tisch“. „Die lässt sich kein X für ein U vor­ma­chen“, sagt er. Das mag er, mit sol­chen Men­schen ar­bei­te er gern zu­sam­men.

Kuf­ner sieht sich als Ma­cher, als Mo­ti­va­tor, als Self­made­man. Mit 19 Jah­ren, noch vor dem Abitur, hat­te er schon ei­ne Un­ter­neh­mer­be­ra­tung ge­grün­det. Seit 2010 un­ter­stützt er Un­ter­neh­mer und Füh­rungs­kräf­te in Füh­rungs­fra­gen. Er be­zeich­net es als sei­ne Mis­si­on, „Men­schen und Fir­men zu Cham­pi­ons zu ma­chen“.

Sein Stu­di­um (Be­triebs­wirt­schaft, Mar­ke­ting, Me­di­en­ma­nage­ment, Wirt­schafts­psy­cho­lo­gie) fi­nan­zier­te er mit dem Geld, das er mit sei­ner Fir­ma ver­dien­te. Ne­ben­her schrieb er ein Buch über er­folg­rei­ches Ler­nen. Seit die­sem Jahr ist er Ge­schäfts­füh­rer der Ta­lent­jä­ger Gm­bH, ei­ner Fir­ma, die Un­ter­neh­men bei der An­wer­bung von Mit­ar­bei­tern un­ter­stützt. Au­ßer­dem ist er Do­zent der Hoch­schu­le Heil­bronn, lehrt in Schwä­bisch Hall BWL, Mar­ke­ting, Per­so­nal und Wirt­schafts­ethik.

Was ihm an Crails­heim ge­fällt, sind „die vie­len ak­ti­ven Men­schen“. Die ha­ben nach dem Krieg die zer­stör­te Stadt wie­der auf­ge­baut, sagt er, die sor­gen da­für, dass ihr ge­lieb­tes Frei­bad in Gold­bach nicht ge­schlos­sen wird, die er­mög­li­chen es mit ih­rer viel­fäl­ti­gen Un­ter­stüt­zung, dass die Bas­ket­bal­ler in der zweit­höchs­ten Li­ga spie­len, zählt er auf. All die­se Men­schen, die sich in der und für die Stadt en­ga­gie­ren, stel­len für den OB-Kan­di­da­ten ein „rie­si­ges Know-how“dar, mit dem man viel be­we­gen und er­rei­chen kön­ne. Es ha­be „viel Still­stand ge­ge­ben“in der jüngs­ten Stadt­ge­schich­te, das wol­le er schnellst­mög­lich än­dern.

Des­halb hat sich Kuf­ner ei­ne Art So­fort­pro­gramm aus­ge­dacht. In den ers­ten hun­dert Ta­gen sei­ner Amts­zeit will er mit min­des­tens 50 Bür­gern die wich­tigs­ten Pro­ble­me aus den fünf Be­rei­chen Han­del und Wirt­schaft, Ver­kehr und Woh­nen, Kin­der, Ju­gend und Se­nio­ren, Frei­zeit und Kul­tur so­wie Öf­fent­lich­keit an­ge­hen. Die in der Stadt vor­han­de­nen Kom­pe­ten­zen möch­te er nut­zen, in­dem er re­gel­mä­ßig zu Stamm­ti­schen für Bür­ger, Ver­ei­ne, und Wirt­schafts­ver­tre­ter ein­lädt. Ge­mein­sam mit al­len Men­schen, die sich ein­brin­gen wol­len, will er Crails­heims Zu­kunft gestal­ten.

Ein be­son­de­res Au­gen­merk will er auf „mu­ti­ge Men­schen“rich­ten, „die Neu­es wa­gen“– auch und ge­ra­de in der Wirt­schaft. Er möch­te Start-up-Un­ter­neh­men den An­fang er­leich­tern. Schließ­lich hät­ten in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­che Un­ter­neh­men wie Schu­bert und Gro­n­in­ger auch mal klein an­ge­fan­gen. Wer sich heu­te selbst­stän­dig macht, so der Un­ter­neh­mer Kuf­ner, er­hal­te als Ers­tes Ge­büh­ren­ent­schei­de. Sein Vor­schlag: Ein Glück­wunsch-Schrei­ben aus dem Rat­haus, in dem den Jung­un­ter­neh­mern Hil­fe an­ge­bo­ten wird. Für das Wohl­er­ge­hen der Stadt spie­le die Wirt­schaft ei­ne gro­ße Rol­le, al­so müs­se ein stän­di­ger und ver­trau­ens­vol­ler Dia­log zwi­schen Rat­haus und Un­ter­neh­men in­stal­liert wer­den. Er träu­me von ei­nem Crails­heim, in dem „die Bür­ger gut le­ben“und „die Un­ter­neh­mer ger­ne in­ves­tie­ren“. Wer­den die­se bei­den Zie­le er­reicht, kön­ne die Stadt „auf­blü­hen“. Kuf­ner hat kei­ne Scheu vor Pa­thos. Des­halb sagt der prak­ti­zie­ren­de Christ auch Fol­gen­des: „Ich möch­te ein Se­gen für Crails­heim sein.“

Fo­to: Daniela Knip­per

Will sich als Ober­bür­ger­meis­ter für „ein so­li­des und star­kes Crails­heim“ein­set­zen: Alex­an­der F. Kuf­ner.

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