IN DIE GRAN­DIO­SE NA­TUR

Holiday & Lifestyle - - MYANMAR -

Nach In­do­ne­si­en ist Myan­mar flä­chen­mä­ßig das zweit­größ­te Land Süd­ost­asi­ens, et­wa zwei­mal so groß wie die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Das Land er­streckt sich vom My­eik Ar­chi­pel mit hun­der­ten von In­seln im tro­pi­schen Sü­den bis zu den schnee­be­deck­ten GIP­FELN DES HI­MA­LA­YA im küh­len Nor­den. Dschun­gel­ähn­li­che Wäl­der be­de­cken über 50 Pro­zent des Lan­des. Es sind vor al­lem in Myan­mar an­säs­si­ge Rei­se­ver­an­stal­ter, die aben­teu­er­li­che Tou­ren in die Berg­wäl­der des Nor­dens an­bie­ten. Für die­se müs­sen Ge­neh­mi­gun­gen der Be­hör­den ein­ge­holt wer­den. In den zum Teil UN­DURCH­DRING­LI­CHEN DSCHUN­GEL­GE­BIE­TEN le­ben im­mer noch Pan­ther, wil­de Was­ser­büf­fel und Bä­ren. Ei­ne fran­zö­si­sche Ex­pe­di­ti­on hat vor kur­zem den Be­weis an­ge­tre­ten, dass es in den nörd­li­chen Wäl­dern noch zahl­rei­che Wilde­le­fan­ten gibt. Man hat­te ver­mu­tet, dass al­le Ele­fan­ten­her­den Wil­de­rern zum Op­fer ge­fal­len sei­en. Äu­ßerst sel­ten sieht man den Ay­ey­ar­wady-Del­fin. Im­mer­hin wird er seit Neu­es­tem als At­trak­ti­on an­läss­lich der Fluss­kreuz­fahr­ten an­ge­kün­digt. Die Man­gro­ven­wäl­der man­cher Fluss­mün­dun­gen sind ein­zig­ar­ti­ge Land­schaf­ten und Ha­bi­tat zahl­rei­cher Vo­gel­ar­ten. Das Mein­mah­la Kyun Wild­life Sanc­tua­ry ist ei­nes der letz­ten Rück­zugs­ge­bie­te des sehr SEL­TE­NEN LEISTENKROKODILS. Lo­ka­le Rei­se­ver­an­stal­ter in Yan­gon bie­ten güns­ti­ge Boots­ex­kur­sio­nen in das Ay­ey­ar­wady-Del­ta an. Ein Aus­flug, den man nie ver­gisst. Wer Ti­ger in der frei­en Wild­bahn be­ob­ach­ten möch­te, wird die­se si­cher im Hu­kaung Val­ley Ti­ger Re­ser­ve im Nord­wes­ten des Ka­chin Staa­tes zu Ge­sicht be­kom­men. Hier wur­de das WELT­GRÖSS­TE TIGERRESERVAT ge­schaf­fen, mit ei­ner Flä­che von der Grö­ße Hes­sens. Aben­teu­rer, die die Welt der vie­len In­seln des My­eik Ar­chi­pels im Sü­den be­reis­ten, be­rich­ten, sie hät­ten das wah­re Pa­ra­dies ge­fun­den. Die Tou­ris­mus­be­hör­de des Lan­des plant, ei­ni­ge der In­seln mit ih­ren Traum­buch­ten für Ho­tel­neu­bau­ten und Rei­sen­de frei zu ge­ben. Myan­mar ver­fügt mit den Strän­den Nga­pa­li, Chaung Tha und Ng­we Saung über traum­haf­te Ba­de­or­te an der West­küs­te. Be­son­ders gut spa­zie­ren kann man am sie­ben Ki­lo­me­ter lan­gen WEIS­SEN SAND­STRAND Nga­pa­lis. Be­vor die­ser heu­te be­kann­tes­te Ba­de­ort sich für den in­ter­na­tio­na­len Tou­ris­mus öff­ne­te, wur­de er nur von rang­ho­hen Staats­be­am­ten fre­quen­tiert. Wäh­rend Nga­pa­li vor­erst nur an­ge­flo­gen wer­den kann, sind die bei­den an­de­ren Strän­de von Yan­gon aus mit dem Au­to oder Bus er­reich­bar. Die An­fahrt ist zwar et­was mü­he­voll, wird aber mit ei­nem un­ver­gess­li­chen Ba­de­ver­gnü­gen be­lohnt.

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