MAN­DA­LAY –

Holiday & Lifestyle - - MYANMAR -

Trotz ex­tre­mer Hit­ze im Som­mer so­wie drü­cken­der Schwü­le und Feuch­tig­keit in der Re­gen­zeit, hat sich die­se Stadt mit ih­rer Um­ge­bung im Lau­fe ih­res Be­ste­hens zum Zen­trum der schö­nen Küns­te, des Hand­werks und last but not least zum SPI­RI­TU­EL­LEN HER­ZEN des Bud­dhis­mus Myan­mars ent­wi­ckelt. Auf der Hü­gel­ket­te des von Man­da­lay nicht weit ent­fernt ge­le­gen Or­tes Sa­ga­ing lie­gen Hun­der­te von Klös­tern und Me­di­ta­ti­ons­zen­tren. Je­des Jahr sol­len hier et­wa 100.000 Mön­che und Non­nen re­li­giö­se Leh­ren ver­tie­fen und fes­ti­gen. Das se­hens­wer­te GOL­DE­NE KLOS­TER, das aus dem zer­stör­ten Pa­last-Are­al aus­ge­la­gert wur­de und jetzt in der Nä­he des Man­da­lay Hills steht, ist ei­nes der we­ni­gen Mus­ter der meis­ter­li­chen Te­ak­holz-Ar­chi­tek­tur, stell­ver­tre­tend für die Ge­bäu­de des ehe­ma­li­gen Kö­nigs­pa­las­tes. Ei­ne von den Ein­hei­mi­schen meist­be­such­te Kult­stät­te des Lan­des ist die Ma­ha­mu­ni Pa­go­de. Sie be­her­bergt die be­deu­tends­te Bud­dhaSta­tue Myan­mars. Die Kut­ho­daw Pa­go­de – in den Rei­se­füh­rern auch als „Größ­tes Buch der Welt“be­zeich­net – soll­te eben­falls im Be­suchs­pro­gramm ste­hen. 729 et­wa drei Me­ter ho­he wei­ße Stu­pas sind Trä­ger von eben­so vie­len Plat­ten, in die die LEH­RE DES THERAVADA BUD­DHIS­MUS ein­ge­mei­ßelt ist. Die To­le­ranz des Bud­dhis­mus führt so weit, dass die Mön­che den Tou­ris­ten ge­stat­ten, sie bei ih­ren And­achts­ri­ten und den Mahl­zei­ten je­der­zeit zu fo­to­gra­fie­ren. Man­da­lay hat nicht nur Pa­go­den und Klös­ter zu bie­ten. Als ZEN­TRUM DER HAND­WERKS­KUNST fin­det man Werk­stät­ten auf be­stimm­te Stadtteile ver­teilt, die sich auf die We­be­rei, Her­stel­lung von Blatt­gold, die Ja­de­ver­ar­bei­tung, die Schirm­ma­nu­fak­tur so­wie die Pro­duk­ti­on von Bam­bus­pa­pier und Stof­fen spe­zia­li­siert ha­ben. Be­su­chen Sie auch die schma­le, mit 1.200 Me­tern längs­te, auf vie­len Pfäh­len ru­hen­de Te­ak­holz­brü­cke der Welt in Ama­ra­pu­ra.

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