Will­kom­men Ho­li­day & Li­fe­style

Holiday & Lifestyle - - NEWS -

Und täg­lich grüßt das Mur­mel­tier. Die­ser viel be­nutz­te Satz lässt sich auf Rei­sen leicht ab­wan­deln in ein „Und im­mer stellt sich die Fra­ge des Trink­gelds.“Wie­viel ist in dem Land üb­lich? Auf die Rech­nung set­zen oder mit ei­nem „Stimmt schon.“in bar über­rei­chen? Da­zu das Fein­tu­ning: Soll ich mehr ge­ben, weil der Ober so freund­lich ist, ob­wohl das Steak hart wie ei­ne Schuh­soh­le zwi­schen den Zäh­nen lag? Oder: War­um soll die Be­die­nung für den ex­zel­lent zu­be­rei­te­ten Red Snap­per das Trink­geld kas­sie­ren, wenn doch der Koch be­lohnt wer­den müss­te? Der Wie­ner Kaf­fee­haus­li­te­rat Pe­ter Al­ten­berg hat sich schon 1918 grund­sätz­lich zu dem Pro­blem ge­äu­ßert: „Trink­gel­der rich­tig, zart, groß­zü­gig, edel an­zu­wen­den, hal­te ich für den Prüf­stein der in­ne­ren, wirk­li­chen Kul­tur ei­nes Men­schen.“In vie­len Re­stau­rants Ame­ri­kas, wo die Be­die­nung vom Trink­geld lebt, ha­ben jetzt ei­ni­ge Re­stau­rants das Pro­blem ganz un­edel ge­löst: Auf der Rech­nung kann der Gast den be­reits aus­ge­rech­ne­ten Be­trag für 10, 18 oder 20 Pro­zent an­kreu­zen. Es ist an­zu­neh­men, dass der so ge­for­der­te Zah­ler min­des­tens dem mitt­le­ren Vor­schlag folgt und so Al­ten­burgs „Kul­tur ei­nes Men­schen“zwangs­läu­fig ent­spricht, der ar­me Koch aber im­mer noch leer aus­geht.

1| Süd­ko­rea ist für vie­le ein un­be­kann­tes Land. Ent­de­cken Sie mit uns sei­ne rei­che Kul­tur und traum­haf­te Land­schaft. 2| Rund um die Sey­chel­len-In­sel Pras­lin er­war­tet Sie ei­ne span­nen­de Un­ter­was­ser­welt – bun­te Fi­sche leuch­ten wie im Aqua­ri­um. 3| Wer die Mon­go­lei be­reist, be­geg­net freund­li­chen No­ma­den­völ­kern.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.