PRIN­CE ED­WARD IS­LAND

Nicht um­sonst trägt die In­sel den Bei­na­men „Gar­ten des Golfs“. Ein wah­res Re­lax-Pa­ra­dies las­sen die fei­nen Sand­strän­de, die satt­grü­nen Wie­sen und die idyl- li­schen Ha­fen­städt­chen ent­ste­hen – ge­krönt von ei­nem meist tief­blau­en Him­mel.

Holiday & Lifestyle - - KANADA -

Prin­ce Ed­ward Is­land, un­ter Ken­nern kurz PEI ge­nannt, ist die kleins­te der ka­na­di­schen Pro­vin­zen, die man per Flug­zeug, per Fäh­re von No­va Sco­tia oder über die Brü­cke von New Brunswick aus be­quem er­reicht. Die Sze­ne­rie be­zau­bert durch ih­re leb­haf­ten Far­ben: Schon aus der Fer­ne leuch­ten die ro­ten Sand­stein­k­lip­pen, hin­ter de­nen sich satt­grü­ne, sanf­te Hü­gel er­he­ben. Da­vor er­stre­cken sich vie­le Ki­lo­me­ter fei­ner, hel­ler Sand­strand, der dank des mil­den Kli­mas am St. Lo­renz Golf im Som­mer zum Ba­den ein­lädt. Auf der In­sel herrscht ei­ne fried­li­che, freund­li­che Stim­mung, die Land­le­ben vom Feins­ten ver­spricht. Ge­mäch­lich ver­ge­hen hier die Ta­ge beim Wan­dern, Ra­deln und Son­nen­ba­den. Ger­ne dür­fen die Gäs­te auch an der ört­li­chen Kul­tur par­ti­zi­pie­ren, was im kon­kre­ten Fall be­deu­tet, sich ei­nen Lobs­ter zu fan­gen und ihn fach­ge­recht zu­zu­be­rei­ten – in Kur­sen wird Fest­län­dern bei­des ganz schnell bei­ge­bracht. Kein Wun­der, dass bei ei­ner solch traum­haf­ten Land­schaft kein Man­gel an Golf­plät­zen herrscht – von den 100 schöns­ten An­la­gen Ka­na­das be­fin­den sich zehn hier auf der In­sel. Auch für ku­li­na­ri­sche High­lights ist ge­sorgt. Et­li­che preis­ge­krön­te Chef- kö­che ver­wöh­nen ih­re Gäs­te mit fri­schen lo­ka­len Er­zeug­nis­sen und au­then­ti­scher Cui­sine, die im­mer mehr An­hän­ger fin­det – Sie müs­sen nur dem „Cu­li­na­ry Trail“fol­gen.

NICHT NUR GOUR­METS, son­dern auch Leucht­turm-Lieb­ha­ber kom­men auf der sym­pa­thi­schen In­sel auf ih­re Kos­ten. Wie Per­len an ei­ner Schnur rei­hen sie sich an der Küs­ten­li­nie auf. Und wer das Be­son­de­re sucht, ver­bringt ei­ne Nacht im West Po­int Lighthouse Inn und lässt sich vom Rau­schen der Wel­len sanft in den Schlaf be­för­dern. Auf his­to­ri­schen Spu­ren wan­delt man in Dal­vay by the Sea. Das ers­te Haus des his­to­ri­schen Or­tes wur­de 1895 von dem rei­chen Ge­schäfts­mann und eins­ti­gen Prä­si­den­ten der Stan­dard Oil Com­pa­ny Alex­an­der MacDo­nald er­baut, der es nach sei­nem El­tern­haus in Schott­land be­nann­te.

1| Schon Jahr­tau­sen­de trot­zen die cha­rak­te­ris­ti­schen ro­ten Sand­stein­fel­sen Wind, Wel­len und Wetter. Sie sind Teil des Na­tio­nal­parks. 2| Mit dem Padd­le Board sticht man in der Mal­pe­que Bay in glas­kla­re Ge­wäs­ser. 3| Auf der In­sel hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ei­ne ho­he Ge­nuss­kul­tur ent­wi­ckelt. Die Haupt­rol­le spie­len ne­ben prä­mier­ten Chef­kö­chen fri­sche Pro­duk­te von der In­sel. 4| Herr­li­che Sand­strän­de la­den zum Ent­span­nen, Ba­den und zu lan­gen Spa­zier­gän­gen ein. 5| Dank der kom­pak­ten Grö­ße der In­sel kann man et­li­che Des­ti­na­tio­nen gut per Rad an­steu­ern.

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