„Man­gos gibt es in Belém kos­ten­los – ge­le­gent­lich mit Beu­le am Kopf oder im Au­to in­klu­si­ve.“

Holiday & Lifestyle - - BRASILIEN -

Hier müs­sen Sie be­son­ders auf­pas­sen“be­lehrt uns Rei­se­füh­re­rin Va­nes­sa auf der Fahrt vom Flug­ha­fen in die Stadt Belém, als wir gera­de den Baum­be­stand ei­ner ge­pfleg­ten Ave­n­i­da be­stau­nen. „Ta­schen­die­be?“, fra­gen wir. Aber nein: Man­gos. Sie fal­len je nach Rei­fe­grad von den Bäu­men her­un­ter. Wir ler­nen: Man­gos gibt es hier kos­ten­los, ge­le­gent­lich mit Beu­le am Kopf oder im Au­to in­klu­si­ve.

die mit 1,4 Mil­lio­nen Ein­woh­nern größ­te Stadt im Ama­zo­nas­del­ta, lei­tet ih­ren Na­men von „un­se­rer lie­ben Frau zu Beth­le­hem“ab und über­rascht mit ele­gan­ten Stra­ßen, ge­pfleg­ten Parks und Plät­zen so­wie er­staun­lich vie­len Se­hens­wür­dig­kei­ten. Die­se Ele­ganz mit eu­ro­pä­isch an­mu­ten­dem Flair ver­dankt die Stadt vor al­lem dem Kaut­schuk­boom An­fang des 20 Jahr­hun­derts, als ein fast un­vor­stell­ba­rer Reich­tum über die Ober­schicht her­ein­brach. Da­mals, so wird er­zählt, sol­len die Kaut­schuk­ba­ro­ne da­mit ge­prahlt ha­ben, ih­re Zi­gar­ren aus Geld­sch­ei- 1| Die Pa­pa­gei­en­in­sel ist ein Pa­ra­dies für Vo­gel­lieb­ha­ber. Mor­gens wer­den Be­su­cher dort von Tau­sen­den krei­schen­der Pa­pa­gei­en be­grüßt. 2| Exo­ti­sche Haus­tie­re, die man sonst nur im Dschun­gel ver­mu­tet, sind in Bra­si­li­en kei­ne Sel­ten­heit. Hier prä­sen­tiert ein ein­hei­mi­scher Jun­ge sein Faul­tier. 3| Auf dem Ver-oPe­so Markt bie­ten die Ver­käu­fer ih­re Wa­re feil. Ma­ni­ok, Açaí-Bee­ren und Was­ser­me­lo­nen ge­hö­ren zu den lo­ka­len Spe­zia­li­tä­ten, die dort an­ge­bo­ten wer­den.

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