Hoff­nung auf Re­form

Illertisser Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Ein Mus­ter­mos­lem, der zum Ab­trün ni­gen wur­de“(Po­li­tik) vom 25. Ju­li: Die kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Is­lam er­scheint ge­sell­schafts­po­li­tisch als ei­ne der drän­gends­ten Auf­ga­ben die­ses Jahr­hun­derts, denn is­la­mis­ti­sche Fa­na­ti­ker ter­ro­ri­sie­ren seit dem 11. Sep­tem­ber 2001 wei­te Tei­le der Welt. Der Koran, die Grund­la­ge die­ser Glau­bens­rich­tung, ist wi­der­sprüch­lich, da in ihm fürch­ter­li­cher Hass wie in­nigs­te Lie­be als Bot­schaft zu fin­den sind. Nicht dem ei­nen Gott von Ju­den, Chris­ten und Mus­li­men soll­te die­se Band­brei­te zu­ge­dacht wer­den, son­dern den Le­bens­um­stän­den des Pro­phe­ten Mo­ham­med in je­ner fer­nen Zeit. Hoff­nung auf Re­form kann nur aus der Ei­ni­gung der feind­li­chen Glau­bens­brü­der Sun­ni­ten und Schii­ten er­wach­sen.

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