Ab­ge­setz­ter Pre­mier Sha­rif will Bru­der als Nach­fol­ger

Illertisser Zeitung - - Politik - (afp)

Der ab­ge­setz­te pa­kis­ta­ni­sche Pre­mier­mi­nis­ter Na­waz Sha­rif will die Macht in der Fa­mi­lie be­las­sen. Sha­rif er­klär­te sei­nen Bru­der Sh­ah­baz zum Wun­sch­nach­fol­ger. Weil die­ser vor Über­nah­me des Re­gie­rungs­amts erst noch in die Na­tio­nal­ver­samm­lung nach­rü­cken muss, soll zu­nächst Ex-Öl­mi­nis­ter Sh­ahid Khaqan Ab­ba­si für ei­ne Über­gangs­zeit die Re­gie­rung füh­ren. Die Ab­stim­mung im Par­la­ment ist für Di­ens­tag ge­plant. Der jün­ge­re Bru­der des ge­schass­ten Pre­miers ist seit 2008 Re­gie­rungs­chef der Pro­vinz Pun­jab, wo die Fa­mi­lie Sha­rif ih­re Macht­ba­sis hat. Er gilt als durch­set­zungs­star­ker Ver­wal­ter und hat in sei­ner Re­gie­rungs­zeit meh­re­re gro­ße In­fra­struk­tur­pro­jek­te in Pa­kis­tans be­völ­ke­rungs­reichs­ter Pro­vinz an­ge­sto­ßen. Pre­mier­mi­nis­ter kann Sh­ah­baz Sha­rif nur wer­den, wenn er Mit­glied des Par­la­ments in Is­la­ma­bad ist.

Fo­to: dpa

Geg­ner der Wah­len lie­fer­ten sich Stra ßen­schlach­ten mit der Po­li­zei.

Na­waz Sha­rif

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