Ghost­po­et

Am 1. März im Fei­er­werk Han­sa 39

In München - - METAL & MEHR -

Nach Jah­ren schwer­mü­ti­ger In­tro­spek­ti­on rich­tet der zwei­fach Mer­cu­ry Pi­ze No­mi­nier­te Oba­ro Eji­mi­we aka Ghost­po­et sei­nen Blick nach au­ßen. Sein vier­tes Al­bum „Dark Days & Ca­napés“ist auf­rei­bend düs­ter. Es ist ei­ne Do­ku­men­ta­ti­on von The­men wie Flücht­lings­kri­se, So­ci­al Me­dia, Kon­sum­wahn und mo­der­nes Da­ting, mit de­nen wir tag­täg­lich kon­fron­tiert sind. Die Ly­rics sind oft­mals sehr di­rekt, manch­mal ein we­nig ma­ka­ber und an­rü­chig, doch mu­si­ka­lisch ist das Al­bum un­auf­dring­lich at­mo­sphä­risch und sehr ele­gant. Ghost­po­et un­ter­sucht die Welt, die ihn um­gibt, doch sein Werk ver­mit­telt ei­ne der­art un­miss­ver­ständ­li­che, un­ge­zü­gel­te Hoff­nungs­lo­sig­keit, die ei­nem un­ter die Haut geht.

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