Kat Fran­kie

In München - - FRISCH GEPRESST - Ge­rald Hu­ber

Bad Be­ha­viour

(Grön­land)

Wer die aus­tra­li­sche Wahl­ber­li­ne­rin als mu­si­ka­li­schen Mes­sy be­zeich­nen möch­te, der wird kaum Wi­der­spruch ern­ten, am we­nigs­ten von ihr selbst. Denn sie emp­fin­det sich und ihr Schaf­fen als „un­auf­ge­räumt und wim­melnd…“Frü­her hat man sich ger­ne mal an PJ Har­vey er­in­nert und tut es auch heu­te noch, wenn ih­re Stim­me ins fast Schrei­en­de kippt, äh­nelt sie der Gran­de Da­me des In­die­rock doch schon sehr. Ihr PopEnt­wurf hin­ge­gen ist ak­tu­ell eher bei den La­bel­ma­tes, dem Frau­en-Duo Boy an­ge­kom­men, und so­mit et­was an­ge­pass­ter, bra­ver und am En­de, ja, auch auf­ge­räum­ter. Kat Fran­kie ist lan­ge da­bei, war viel un­ter­wegs und sie hat viel ge­macht und viel be­wegt. Es sei ihr ver­gönnt, wenn sie nun bei Her­bert Grö­ne­mey­ers sym­pa­thi­schem La­bel ei­ne dau­er­haf­te Blei­be ge­fun­den hat. (11.3. Am­pe­re)

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