KI­NO

Zu neu­en Ufern

In München - - INHALT -

Pro­ble­me. Psy­cho­the­ra­peut Max (Au­gust Zir­ner) ist gut be­schäf­tigt. Pa­ti­ent Mark (Chris­ti­an Ber­kel) ist ein frus­trier­ter Be­stat­tungs­un­ter­neh­mer mit hy­po­chon­dri­scher Schwes­ter (De­bo­rah Kaufmann), Fritz (Oli­ver Bro­u­mis) ein schwu­ler, un­ge­ou­te­ter Pi­lot mit Hö­hen­angst, Koch Ben (Mark Wasch­ke) ist ge­hemmt und ein Zoo­wär­ter (fan­tas­tisch: Bjar­ne Mä­del) lie­bes­krank. Da­zu stres­sen die bei­den ju­gend­li­chen Töch­ter, Max‘ dy­na­mi­sche Ex-Frau Lo­ret­ta (Barbara Au­er) und sein neu­er, schwer­mü­ti­ger Hund. Ein­zig Pa­ti­en­tin So­phie (Jo­han­na ter Stee­ge) ist ein Lichtblick. Max droht sich in sie zu ver­lie­ben – aber das geht ja nun gar nicht ... Was uns nicht um­bringt ist die neue, tra­gi­ko­mi­sche Be­zie­hungs­ko­mö­die von San­dra Net­tel­beck („Bel­la Mar­tha“!), ein epi­so­di­sches Groß­stadt-Por­trät mit gro­ßem, nu­an­cen­rei­chen Fi­gu­renen­sem­ble, her­aus­ra­gend be­setzt: Herz­schmerz­ge­schich­ten und Neu­ro­sen von Groß­städ­tern im mitt­le­ren Al­ter. Fein. (Ab 15.11.)

First Man. In­ge­nieur Neil Arm­strong (Ryan Gos­ling) ar­bei­tet An­fang der 1960er als Test­pi­lot. Er und sei­ne Frau Ja­net (Clai­re Foy) ver­lie­ren ih­re Toch­ter. Da ist die Suche der NA­SA nach In­ge­nieu­ren für ihr Raum­fahrt­pro­gramm die Chan­ce für ei­nen Neu­start. Der tech­nisch ver­sier­te, in­tro­ver­tiert blei­ben­de Arm­strong wird As­tro­naut. Nimmt an den ers­ten Ge­mi­ni-Flü­gen teil. Und wird schließ­lich mit Buzz Al­drin (Co­rey Stoll) und Mi­ke Col­lins (Lu­kas Haas) Teil der Mann­schaft von Apol­lo 11. Auf­bruch zum Mond wur­de, un­ter der Re­gie von Da­mi­en Cha­zel­le („La La Land“), kein pa­trio­ti­scher Pro­pa­gan­da-Schin­ken, son­dern ei­ne meis­ter­haf­te Er­zäh­lung von gro­ßer vi­su­el­ler Schön­heit über die in­di­vi­du­el­len Di­men­sio­nen so ei­nes Pro­jekts. Zwei­fel, Ängs­te, töd­li­che Un­fäl­le und tech­ni­sche Rück­schlä­ge, schließ­lich der klaus­tro­pho­bi­sche Flug und die Lan­dung auf dem Mond. (Ab 8.11.)

Idol. Vik­tor Zoi, Sän­ger, Song­wri­ter und Mit­be­grün­der der rus­si­schen Rock­band Ki­no, der mit 28 Jah­ren 1990 bei ei­nem Au­to­un­fall ums Le­ben kam, ist in Russ­land un­ver­ges­sen. Das be­geis­tern­de Mu­sik-Bio-Pic Le­to (Som­mer) er­zählt die Ge­schich­te ei­nes Auf­bruchs im Le­nin­grad der 1980er Jah­re. An­ge­sagt wa­ren: Bob Dy­lan, Lou Reed, Ig­gy Pop, Da­vid Bo­wie ... Mu­si­ker Mi­ke Nau­men­ko, schon be­kannt mit sei­ner Band Zo­o­park, hilft Vik­tor bei Kon­zert­ge­neh­mi­gun­gen und der Um­ge­hung der Zen­sur. Mi­kes Frau Na­ta­scha fin­det bald Ge­fal­len an dem jun­gen Mann. Film-, Thea­ter- und Opern-Re­gis­seur Ki­rill Se­re­bren­ni­kov, der we­gen vor­geb­li­cher Ver­un­treu­ung staat­li­cher Gel­der un­ter Haus­ar­rest steht, schuf ei­nen Lie­bes­film, ei­nen Mu­sik­film, ei­nen po­li­ti­schen Film. In ele­gan­tem Schwarz-Weiß. Wild und fas­zi­nie­rend. (Ab 8.11.)

Bun­ga bun­ga. Ita­li­en, 2008. Es herr­schen Gier nach Geld, Macht, Sex – mit­ten­drin der Ex-Mi­nis­ter­prä­si­dent Sil­vio Ber­lus­co­ni (To­ni Ser­vil­lo), um ihn her­um der Zu­häl­ter Ser­gio (Ric­car­do Sca­mar­cio) mit sei­nen dau­er­zu­ge­koks­ten Mäd­chen und Ehe­frau Ta­ma­ra (Eu­ri­di­ce Axen) und die an der Macht hän­gen­den Po­lit­grei­se in Rom. Ber­lus­co­ni ist aus­ge­laugt, ringt mit zahl­lo­sen Ver­fah­ren, hockt in sei­ner Som­mer­re­si­denz, wird von sei­ner Frau (Ele­na So­fia Ric­ci) ver­ach­tet. Als ihn ein en­ger Ver­trau­ter ver­rät, be­schließt Ber­lus­co­ni, es sich und der Welt noch­mal zu zei­gen und kan­di­diert er­neut … Lo­ro – Die Ver­führ­ten ist zehn Jah­re nach „Il Di­vo – der Gött­li­che“über Gi­ulio And­reot­ti ei­ne wei­te­re Po­lit- und Ge­sell­schafts­Sa­ti­re von Pao­lo Sor­ren­ti­no („La Gran­de Bel­lez­za“). Scho­nungs­los. Am­bi­va­lent. Die Vor­stu­fe zur Ge­gen­wart Ita­li­ens. (Ab 15.11.)

Lo­ve mat­ters. #Fe­ma­le Plea­su­re ist ein klug ge­wähl­ter Ti­tel. In Barbara Mil­lers Do­ku geht es, am Bei­spiel tol­ler Frau­en, um den Kampf für ein selbst­be­stimm­tes Le­ben. De­bo­rah Feld­man, auf­ge­wach­sen in ei­ner or­tho­do­xen jü­disch-chas­si­di­schen Fa­mi­lie in New York, wur­de mit 17 (zwangs-)ver­hei­ra­tet, ge­bar ei­nen Sohn – und brauch­te lan­ge, bis sie die Ge­mein­de ver­las­sen konn­te. Künst­le­rin Ro­ku­de­na­shi­ko kri­ti­siert die pa­tri­ar­cha­li­sche ja­pa­ni­sche Ge­sell­schaft, in der Phal­lus-Sym­bo­le selbst­ver­ständ­lich sind, die ver­grö­ßer­ten Nach­bil­dun­gen ih­rer Va­gi­na sie aber vor Ge­richt brin­gen. Die in London le­ben­de Psy­cho­lo­gin Ley­la Hus­sein kämpft ge­gen die Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung, wie sie ihr selbst wi­der­fuhr und in vie­len Län­dern Afri­kas noch im­mer gang und gä­be ist. Or­dens­no­vi­zin Do­ris Wa­gner wur­de von ei­nem Pries­ter viel­fach ver­ge­wal­tigt, brauch­te lan­ge, um aus dem ka­tho­li­schen Miss­brauchs­sys­tem aus­zu­bre­chen und ist heu­te glück­lich ver­hei­ra­tet und Mut­ter. Und Vi­tik­ha Ya­dav lebt als ers­tes Mit­glied ih­rer Fa­mi­lie nicht in ei­ner ar­ran­gier­ten Ehe, kämpft für se­xu­el­le Auf­klä­rung und weib­li­che Lust. Un­ter­halt­sam, en­ga­giert. (Ab 8.11.)

Durch­bruch. Der be­rühm­te Psy­cho­lo­ge Gor­don Dunn (Mar­tin Do­no­van) hat ein trag­ba­res Ge­rät er­fun­den, mit dem Er­in­ne­run­gen auf­ge­zeich­net und ab­ge­spielt wer­den kön­nen. Als Dunn zu To­de kommt, ist es an Mo­dell­bau­er Sam Bloom (Pe­ter Din­kla­ge), sei­nen Mör­der auf­zu­spü­ren. Sam er­hofft sich dank der Ma­schi­ne auch Er­lö­sung in per­sön­li­cher Sa­che. Ist doch sein Bru­der

(Matt El­lis) bei ei­nem Au­to­un­fall ums Le­ben ge­kom­men, und Sam kann sich nicht mehr an des­sen letz­te Wor­te er­in­nern. Mark Palans­kys fu­tu­ris­ti­sches Thril­ler-Dra­ma Re­me­mo­ry ist ge­die­ge­nes, fein ge­ar­bei­te­tes Ar­thouse-Ki­no. (Ab 8.11.)

Frau­en-Po­wer. Tur­bo-Mom-Blog­ge­rin Ste­pha­nie (An­na Kend­rick) küm­mert sich seit dem Tod ih­res Man­nes per­fekt um ih­ren Sohn Mi­les. Als ih­re neue Freun­din, die Mo­de-PRChe­fin Emi­ly (Bla­ke Li­vely) sie bit­tet, ih­ren Sohn Ni­cky von der Schu­le ab­zu­ho­len, hilft sie ger­ne aus. Al­ler­dings taucht Emi­ly nicht mehr auf. Über Ta­ge, Wo­chen. Zu­sam­men mit Emi­lys Mann Se­an (Hen­ry Gol­ding) küm­mert sie sich um den Jun­gen. Se­an und Ste­pha­nie kom­men sich nä­her. Dann wird Emi­lys Leich­nam ge­fun­den … Nur ein klei­ner Ge­fal­len ist ei­ne schön bos­haf­te, bur­les­ke Ko­mö­die, die sich all­mäh­lich zu ei­nem Psy­cho-Kri­mi wan­delt. Re­gie: Paul Feig („Ghost­bus­ters“, „Brau­talarm“). (Ab 8.11.)

Al­le weg. Ka­me­ra­mann Ar­min (Hans Löw) führt ei­ne be­schei­de­ne Ber­li­ner Durch­schnitts­e­xis­tenz. Als er ei­nes Ta­ges auf­wacht, ist die gan­ze Mensch­heit ein­fach spur­los ver­schwun­den. Nur Haus- und Nutz­tie­re sind noch da. Al­so be­ginnt Ar­min wie selbst­ver­ständ­lich ei­ne neue Exis­tenz als Kar­tof­fel­an­bau­er und Tier­züch­ter. Bis plötz­lich die Ita­lie­ne­rin Kir­si (Ele­na Ra­do­ni­cich) in sein Le­ben tritt und Ar­min sich als letz­ter ver­blie­be­ner Mann in ei­ner Paar­be­zie­hung be­wäh­ren muss ... In My Room ist das neue Werk von Ber­li­ner-Schu­le-Re­gis­seur Ul­rich Köh­ler („Mon­tag kom­men die Fens­ter“, „Schlaf­krank­heit“). (Ab 8.11.)

Pfui! Die­ser Film ent­hält: Sex-Sze­nen, Fä­kal­spra­che, ex­zes­si­ven Dro­gen­ge­brauch, Ge­walt … High­schoolSchü­le­rin Li­ly (Odes­sa Young) und ih­re drei Bu­sen­freun­din­nen Bex (Ha­ri Nef), Em (Abra) und Sa­rah (Su­ki Wa­ter­hou­se) sind nor­mal durch­ge­knall­te Te­enage-Girls in Sa­lem, Mas­sa­chu­setts. Ein On­line-Hack, bei dem der ho­mo­pho­be Bür­ger­meis­ter in Frau­en­klei­dern und mit Stri­cher-Jungs po­siert, treibt den in den Tod. Li­ly selbst taucht mit er­press­ten Nackt­fo­tos auf. Ihr bi­got­ter Freund Mark (Bill Skars­gard) und die hal­be, mord­lüs­ter­ne Stadt glau­ben, die Mä­dels sei­en die Ur­he­be­rin des De­sas­ters und ma­chen Jagd auf sie. Wor­auf­hin die vier sich mit Base­ball­schlä­gern be­waff­nen … As­sas­si­na­ti­on Na­ti­on, Re­gie Sam Le­vin­son (Sohn von Bar­ry), ist ei­ne wild-wüs­te Gen­re-Thril­ler-Pos­se, na­he dran an der „Pur­ge“-Wirk­lich­keit in den U.S.A.. (Ab 15.11.)

Dunk­ler Zau­ber. Gel­lert Gr­in­del­wald (John­ny Depp) ist auf der Flucht. Ver­sam­melt An­hän­ger um sich, um die Vor­herr­schaft rein­blü­ti­ger Zau­be­rer durch­zu­set­zen. Al­bus Dum­ble­do­re (Ju­de Law) ver­sucht, sich ihm mit Hil­fe sei­nes Schü­lers Newt Sca­man­der (Ed­dy Red­may­ne) ent­ge­gen­zu­stel­len. Phan­tas­ti­sche Tier­we­sen: Gr­in­del­walds Ver­bre­chen ist Teil zwei des se­ri­el­len Fan­ta­sy-Aben­teu­ers nach den Bü­chern von J. K. Row­ling. (Ab 15.11.)

Ein ge­nia­ler Hor­ror-Mei­len­stein war einst Da­rio Ar­gen­tos Su­spi­ria (1977). Die Neu­ver­fil­mung von Lu­ca Gua­da­gni­no („Call Me by Your Na­me”) ist ei­ne Hom­mage – und et­was Ei­gen­stän­di­ges. Die Ame­ri­ka­ne­rin Su­sie (Da­ko­ta John­son) zieht 1977, zur Zeit von RAF und Lands­hut-Ent­füh­rung, für ei­ne Tanz­aus­bil­dung nach Ber­lin. Schul­lei­te­rin Ma­dame Blanc (Til­da Swin­ton) er­kennt so­fort ihr Ta­lent. Doch Tän­ze­rin Patri­cia (Chloë Gra­ce Mo­retz) ist ver­schwun­den. Psy­cho­the­ra­peut Klem­pe­rer (Lutz Ebers­dorf, auch Til­da Swin­ton) weiß Nä­he­res. Hier geht’s um He­xen, NS-Ver­bre­chen, Schuld und Süh­ne. Tol­le Ne­ben­dar­stel­ler (In­grid Ca­ven, An­ge­la Wink­ler, Re­née Sou­ten­di­jk), Sco­re von Thom Yor­ke (Ra­dio­head). (Ab 15.11.)

Kein Vo­gel­schiß. Ame­ri­ka­ni­sche Fall­schirm­sprin­ger lan­den im be­setz­ten Frank­reich. Um ei­nen feind­li­chen Sen­der aus­zu­schal­ten. Boy­ce (Jo­van Ade­po) und Ford (Wyatt Rus­sell) ent­de­cken da­bei ein La­bor, in dem die Na­zis um den Su­per­sol­da­ten zu schaf­fen, furcht­ba­re Men­schen-Ex­pe­ri­men­te durch­füh­ren. Ope­ra­ti­on: Over­lord von Ju­li­us Avery ist ein er­staun­li­cher Na­zi-Zom­bie-Rei­ßer. Kein Trash, wie ge­wohnt, son­dern ein ge­die­ge­ner Kriegs­film mit Mons­ter­zu­tat. (Ab 8.11.)

Schul­ab­bre­cher Ted­dy (Ke­vin Hart) ist dank fre­chem Mund­werk und Ein­falls­reich­tum ein be­gna­de­ter Barbe­cue-Ver­käu­fer. Als ihm durch ein Miss­ge­schick der gan­ze La­den um die Oh­ren fliegt, muss er, mit dem neu­en Be­rufs­ziel Bör­sen­mak­ler, auf die Abend­schu­le. Dort ist sein frü­he­rer fie­ser Mit­schü­ler Ma­cken­zie (Ta­ran Kil­lam) in­zwi­schen Di­rek­tor. Und Leh­re­rin Car­rie (Tif­fa­ny Had­dish) ist nicht un­be­dingt hilf­reich. Night School ist ei­ne Ko­mö­die von Mal­colm D. Lee. (Ab 15.11.)

Ei­ne Seu­che. Er­fasst im 16. Jahr­hun­dert ganz Ko­rea. Men­schen ver­wan­deln sich in blut­dürs­ti­ge Bes­ti­en. Kron­prinz Yi Che­ong (Hyun Bin) bit­tet sei­nen Bru­der (Jang Dong-gun), der im Exil lebt, zu­rück­zu­keh­ren. Denn der ist ein ge­nia­ler Stra­te­ge und meis­ter­haf­ter Schwert­kämp­fer

– und der Ein­zi­ge, der den Kai­ser­pa­last vor dem Sturm durch die le­ben­den To­ten ret­ten kann. Ram­pant heißt das Mar­ti­al Arts-Mas­sa­ker von Kim Sung­hoon. (Ab 8.11.)

Jing­le Bells. Po­ny El­li­ot träumt da­von, ein­mal den Schlit­ten des Weih­nachts­manns zie­hen zu dür­fen. Als Ren­tier Blit­zen in Ru­he­stand geht, sieht El­liott sei­ne Chan­ce, be­wirbt sich. Und ent­deckt, dass der Strei­chel­zoo, in dem er und sei­ne bes­te Freun­din, die Zie­ge Ha­zel le­ben, zum Ver­kauf steht. El­li­ot, das kleins­te Ren­tier ist ein Ani­ma­ti­ons­film für die gan­ze Fa­mi­lie.

UND AUS­SER­DEM: (sie­he auch Film-ABC)

Fall­pau­scha­len. Das deut­sche Ge­sund­heits­sys­tem krankt. Die ver­bind­li­che Fix­preis-Ver­gü­tung ist seit 2003 in deut­schen Kran­ken­häu­sern Stan­dard. Ent­spre­chend gilt: Nur wer den Pa­ti­en­ten mög­lichst schnell und zu ge­rin­gen Kos­ten be­han­delt, macht Ge­winn. Der markt­ge­rech­te Pa­ti­ent, Re­gie Les­lie Fran­ke, do­ku­men­tiert die fa­ta­le Ent­wick­lung. (Ab 8.11.)

Ali­ce (Eva Lö­bau), 39, Sing­le, ar­beits­los, bricht nach vie­len Ver­su­chen die Maß­nah­me des Job­cen­ters ab. Das Geld wird knapp, nach au­ßen wahrt sie den schein der er­folg­rei­chen Fre­e­lan­ce­rin, die Be­geg­nun­gen mit El­tern, Freun­din­nen und Ex-Kol­le­gen neh­men im­mer bi­zar­re­re Zü­ge an. Eva Lö­bau prä­sen­tiert Lu­cia Chi­ar­las Film Rei­se nach Je­ru­sa­lem am Di 13.11. im Are­na.

Ju­go­sla­wi­en! In Die an­de­re Sei­te von al­lem por­trä­tiert die ser­bi­sche Fil­me­ma­che­rin Mi­la Tu­ra­j­lić ih­re Mut­ter Srib­jan­ka, ei­ne Wis­sen­schaft­le­rin, Po­li­ti­ke­rin und Mit­glied der »Ot­por!«Be­we­gung, die im De­zem­ber 2000 Mi­lo­se­vic stürz­te. Span­nend, sehr ge­lun­gen! (Nur 14.11. Mit­tDoks im Mo­no­pol)

Der de­fi­ni­ti­ve Cold­play-Film, in dem die welt­be­rühm­te Band ih­re Er­folgs­ge­schich­te selbst er­zählt. Re­gis­seur Matt Whi­te­cross zeigt Auf­nah­men von der Sta­di­on­tour „A He­ad full of dreams” und Ar­chiv­ma­te­ri­al aus den letz­ten 20 Jah­ren. Ex­klu­siv, Mi 14.11.!

Hard Paint von Fil­i­pe Mat­zem­ba­cher und Mar­cio Reo­lon, der bei der Ber­li­na­le den Ted­dy Award er­hielt, er­zählt von Pe­dro, der sei­nen nack­ten Kör­per vor der Web­cam mit Ne­on­far­ben in ein im Dun­keln leuch­ten­des Kunst­werk ver­wan­delt. Ge­gen Geld trifft er sich mit Usern in pri­va­ten Chats. Als er ei­nen Pla­gia­tor be­merkt, trifft er sich mit ihm zu ei­nem Da­te mit weit­rei­chen­den Fol­gen. (Nur MonGay im Ate­lier, Mo 19.11.)

In Back to the Fa­ther­land por­trä­tie­ren Kat Roh­rer und Gil Le­va­non die zwie­späl­ti­gen Re­ak­tio­nen im Um­feld der En­kel von Ho­lo­caust-Über­le­ben­den, die nach Ös­ter­reich und Deutsch­land aus­wan­dern. (Werk­statt­ki­no, Mo 12. und Fr 16.11.)

Hu Bos An Ele­phant sit­ting still er­zählt von Bu, der sich ge­gen ei­nen Schlä­ger in der Schu­le ge­wehrt hat, und nun be­droht wird, von Mit­schü­le­rin Ling, die ei­ne Af­fä­re mit ih­rem Leh­rer hat, von Herrn Wang, den sein Sohn ins Heim brin­gen will. In der nord­chi­ne­si­schen Stadt Manz­hou­li. (Werk­statt­ki­no, Fr 16. und Sa 17.11.)

The­ra­pie­be­dürf­tig: WAS UNS NICHT UM­BRINGT

Ich­ver­ses­sen, Al­les­kön­ner: LO­RO – DIE VER­FÜHR­TEN

Kampf fürs Lust­prin­zip: #FE­MA­LE PLEA­SU­RE

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