„Ich ver­ste­he die Män­ner oft nicht!“

Die „Love Me Li­ke You Do“-sän­ge­rin spricht im In­tou­ch­in­ter­view über ihr tur­bu­len­tes Jet­set-le­ben, ih­re gro­ße Lie­be und Be­zie­hungs­pro­ble­me

In Touch (Germany) - - People - (Lacht.)

Bes­ser geht’s nicht! Mit Hits wie „Burn“, „Love Me Li­ke You Do“oder „On My Mind“und rund 20 Mil­lio­nen ver­kauf­ter Singles mischt Pop­star El­lie Goul­ding längst ganz oben in der Mu­sik­bran­che mit! Und das soll auch so blei­ben: Ihr drit­tes Al­bum „De­li­ri­um“er­scheint dem­nächst. Kein Wun­der, dass bei so viel Trubel der Ti­tel längst Pro­gramm ist – und El­lies Li­fe­style et­was chao­tisch ab­läuft. „Es ist ei­ne Art Dau­er­zu­stand bei mir, im Kopf et­was durch­ein­an­der zu sein“, ge­steht die ge­bür­ti­ge Bri­tin im Ge­spräch mit In­touch.

Wie wür­dest du dein Le­ben ge­ra­de be­schrei­ben?

Im Mo­ment als to­tal ver­rückt! Ich war im­mer ein bo­den­stän­di­ges Mäd­chen und füh­le mich nach wie vor ziem­lich ge­er­det. Vie­les an die­sem Be­ruf ir­ri­tiert und ver­wirrt mich noch im­mer, ich bin ei­gent­lich nicht da­für ge­macht, ein Star zu sein. Aber ich ler­ne im­mer bes­ser, mich mit dem Stress, den vie­len Ter­mi­nen, dem Ju­bel und den di­cken Au­tos, die mich vom Flug­ha­fen ab­ho­len, zu ar­ran­gie­ren.

Auf dei­nem neu­en Al­bum for­derst du Män­ner auf, nicht mehr in Rät­seln zu spre­chen. Spricht dein Freund Dou­gie Poyn­ter ei­ne an­de­re Spra­che als du?

Dass Män­ner und Frau­en in ei­ner an­de­ren Spra­che kom­mu­ni­zie­ren, scheint ein Na­tur­ge­setz zu sein. Ich den­ke, mit der Zeit wird es leich­ter, den an­de­ren zu ver­ste­hen. Im Ide­al­fall ist es ja so: Je län­ger ei­ne Be­zie­hung hält, des­to ehr­li­cher ge­hen die Part­ner mit­ein­an­der um. Ir­gend­wann muss man dem an­de­ren ein­fach nichts mehr vor­ma­chen.

Wie auf­rich­tig bist du denn selbst?

Es gibt schon Mo­men­te, in de­nen es mir schwer­fällt, kom­plett ehr­lich zu sein. Al­les in al­lem kann man mir aber schon ver­trau­en, das be­haup­ten zu­min­dest mei­ne Freun­de. Ich spie­le nicht ger­ne Spiel­chen. Aber ich un­ter­hal­te mich mit an­de­ren to­tal ger­ne dar­über, was die Men­schen so für Ab­grün­de ha­ben. So­zu­sa­gen als For­schungs­ar­beit.

Ist es dir wich­tig, dass an­de­re Leu­te dich nett fin­den?

Na klar. Bes­ser nett als un­aus­steh­lich. Ich glau­be schon, dass mich die meis­ten ganz in Ord­nung fin­den. War­um auch nicht? Ich ras­te nicht oft aus. Man muss mich schon sehr pro­vo­zie­ren, be­vor ich rich­tig harsch re­agie­re.

Apro­pos: Was tust du, wenn du doch mal in die Man­gel ge­nom­men wirst?

Ich schla­ge mich durch. Dass ich als Star be­äugt wer­de, dass man al­les, was ich tue, kom­men­tiert und oft auch kri­ti­siert, das macht mir im­mer noch oft Angst. Die meis­ten Leu­te un­ter­schät­zen, wie sehr die­se per­ma­nen­te Be­ob­ach­tung ei­nen fer­tig­ma­chen kann. Am wohls­ten füh­le ich mich, wenn ich ver­ges­se, wer ich ei­gent­lich bin.

Hast du be­stimm­te Ido­le, an de­nen du dich ori­en­tierst?

Als ich ein Kind war, hör­te ich am liebs­ten Songs von den Spice Girls und von Boy­bands. Vie­les kann ich bis heu­te aus­wen­dig. Ich ha­be die Spice Girls ge­liebt. Mei­ne Fa­vo­ri­tin war im­mer Posh Spice. Vic­to­ria Beck­ham und ich ken­nen uns ein biss­chen. Ich be­wun­de­re es auch, wie sie ih­re Kar­rie­re und ih­re Fa­mi­lie mit­ein­an­der ver­ein­bart. Vic­to­ria ist das per­fek­te Vor­bild für mich. Auch ich will ei­nes Ta­ges sehr gern ei­ne Fa­mi­lie ha­ben. Kin­der, ei­ne Be­zie­hung, mei­nen Be­ruf.

Dou­gie Poyn­ter (27) Ihr Lo­ver Mit Mu­si­ker Dou­gie ist die Blon­di­ne seit März 2014 zu­sam­men. Ihr neu­es Al­bum Elek­tro-pop de lu­xe! El­lies CD „De­li­ri­um“er­scheint am 6. No­vem­ber – 16 neue Songs in­klu­si­ve. El­lies Welt

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