interview

Hei­di Kl­ums mu­tigs­tes Mäd­chen hat die Fa­shion-bran­che ge­gen St­unt-ein­la­gen ge­tauscht …

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„GNTM“-STAR Mi­ri­am Höl­ler spricht über ihr neu­es Le­ben als St­unt-frau und Action-mo­del

Sie hängt an Hub­schrau­bern oder schwebt mit bren­nen­den Flü­geln über den Cat­walk – doch Hei­di Klum hat­te in der fünf­ten Staf­fel von „Ger­ma­ny’s Next Top­mo­del“trotz­dem kein Foto für Mi­ri­am Höl­ler. Das kam der heu­te 28-Jäh­ri­gen aber ei­gent­lich ganz ge­le­gen. Denn in­zwi­schen hat sie sich als St­unt­frau und Action-mo­del selbst­stän­dig ge­macht (www.mi­ri­am­ho­el­ler-stunt­team.de) „‚GNTM‘ war ein Sprung­brett für mich“, er­klärt

Mi­ri­am im Interview mit Intouch.

War­um hast du den klas­si­schen Mo­del­be­ruf an den Na­gel ge­hängt?

Letzt­end­lich woll­te ich mich nicht ne­ben den Mäd­chen ein­rei­hen, die sich für die Mo­del­welt ver­än­dern und stark be­ein­flus­sen las­sen. Ich wuss­te schon im­mer, wo mei­ne Pas­si­on liegt: im Reiz, Ge­fähr­li­ches zu kon­trol­lie­ren. Al­so nicht ab­ge­ma­gert und emo­ti­ons­los über den Lauf­steg zu lau­fen, son­dern bei­spiels­wei­se mit bren­nen­den Vic­to­ria’s-se­cret-flü­geln.

Was hat den end­gül­ti­gen Aus­schlag ge­ge­ben, die Bran­che zu wech­seln?

Das war ein Er­leb­nis auf der Fa­shion Week in Ber­lin. Ich ha­be mich ge­fühlt wie in ei­nem Schlacht­haus. 50 Mäd­chen stan­den mit dem Rü­cken zur Wand, dann kam der De­si­gner rein und wir muss­ten al­le ein Bein nach vor­ne stel­len. Er hat un­ser Ober­schen­kel­maß ge­nom­men und oh­ne mir ins Ge­sicht zu schau­en, mein­te er, dass mei­ne Ober­schen­kel zu dick sei­en und ich ge­hen kann. Spä­ter ha­be ich ihm noch mei­ne Mei­nung ge­sagt über die­sen re­spekt­lo­sen Um­gang. Er hat nur ge­lacht. Mit die­ser ober­fläch­li­chen Welt möch­te ich nichts mehr zu tun ha­ben. Das ist ei­ne ge­fähr­li­che Sze­ne.

Wie meinst du das ge­nau?

Der Bo­dy-druck ist na­tür­lich groß, da es im­mer ein an­de­res Mo­del ge­ben wird, das bei­spiels­wei­se noch dün­ner ist oder noch län­ge­re Bei­ne hat. In die­sem Be­ruf muss man ein di­ckes Fell ha­ben und sich be­wusst sein, dass man nicht je­dem ge­fal­len kann.

Was hat sich ge­än­dert, seit du dich auf dei­ne St­unt­kar­rie­re kon­zen­trierst?

Ich bin wie­der glück­li­cher, da ich ge­nau das ma­che, was ich lie­be. Vor Kur­zem ha­be ich mei­ne Fir­ma, das „Mi­ri­am Höl­ler Stunt­team“, ge­grün­det, über die ich St­unt-work­shops an­bie­te. In de­nen zei­ge ich, wie in Film und Fern­se­hen ge­ar­bei­tet wird, wie die ei­ge­nen Gren­zen über­schrit­ten und Ängs­te über­wun­den wer­den kön­nen. Und ich coa­che Fir­men und ih­re Mit­ar­bei­ter, um ih­ren Te­am­geist zu för­dern.

Mi­ri­am hat kei­ne Lust mehr aufs Mo­del­busi­ness. „Mir fehlt die Men­sch­lich­keit!“, sagt sie.

hei­di klum (42) In der fünf­ten Staf­fel ver­such­te Mi­ri­am die Ju­ry-che­fin von sich zu über­zeu­gen. Kurz vor der Top 10 schied sie al­ler­dings aus. 2010 nahm sie bei

„GNTM“Teil

Ge­fähr­li­che He­li­ko­pter-ma­nö­ver Schnel­ler, hö­her, wei­ter! Mi­ri­am liebt Action. „Ich se­he zwar aus wie ein ty­pi­sches Mo­del, bin aber aus­ge­bil­de­te St­unt­frau. So kann ich im Film und in der Wer­bung fle­xi­bel ein­ge­setzt wer­den“, er­klärt sie.

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