sa­rah con­nor

Weil die Sän­ge­rin ei­ne Flücht­lings­fa­mi­lie bei sich auf­ge­nom­men hat, gibt es Är­ger mit ih­rem Mann Flo­ri­an Fi­scher

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Schatz, muss das wirk­lich sein? Ei­gent­lich woll­te Sa­rah Con­nor („Mut­ter­spra­che“) et­was Gu­tes tun, als sie ei­ne sy­ri­sche Fa­mi­lie aus der Kriegs­zo­ne Alep­po bei sich auf­nahm. Doch ihr Mann Flo­ri­an Fi­scher war gar nicht be­geis­tert, wie Sa­rah er­zählt: „Ich war vol­ler Vor­freu­de, jetzt tat­säch­lich so schnell ei­ner Fa­mi­lie kon­kret hel­fen zu kön­nen, dass ich mir über den Rest zu­nächst kei­ne Ge­dan­ken mach­te. Am sel­ben Abend hat­te ich noch ei­ne Auf­ga­be zu be­wäl­ti­gen, viel­leicht die schwie­rigs­te: das Ge­spräch mit mei­nem Mann und mei­nen Kin­dern. Mein Mann war skep­tisch. Frag­te mich Tau­send Sa­chen wie: ,Wie lan­ge blei­ben sie? Was ist, wenn et­was pas­siert? Bist du dir ganz si­cher, dass du das ma­chen willst?‘“Doch of­fen­bar woll­te ihr Mann und Ma­na­ger we­nig da­bei mit­ent­schei­den: „Er sag­te dann „Am En­de sag­te er nur: ‚Ich weiß, wie viel es dir be­deu­tet. Lass es uns ver­su­chen. Aber das ist dein Ding. Du küm­merst dich um sie. Glaub nicht, dass ich jetzt hier mor­gens die Be­hör­den­gän­ge

ma­che!‘“ nur: ‚Ich weiß, wie viel es dir be­deu­tet. Lass es uns ver­su­chen. Aber das ist dein Ding. Du küm­merst dich um sie. Glaub nicht, dass ich jetzt hier mor­gens die Be­hör­den­gän­ge ma­che‘“, so die Blon­di­ne über Flo­ri­ans Wi­der­stre­ben. Es wä­re al­so kein Wun­der, soll­te es ir­gend­wann zum Streit kom­men. Vor al­lem, wenn man be­denkt, dass der 41-Jäh­ri­ge von An­fang an skep­tisch war. Au­ßer­dem schlägt sich nicht nur die plötz­li­che Be­las­tung ih­res Fa­mi­li­en-all­tags auf ih­re Ehe nie­der. Auch die Ex­tra-ar­beit wie ner­vi­ge Be­hör­den­gän­ge und die plötz­li­che Ver­ant­wor­tung für Frem­de, de­ren Zu­kunft un­ge­wiss ist, hin­ter­lässt Spu­ren: „Wir sind jetzt sechs Leu­te mehr im Haus. Wie lan­ge, wis­sen wir heu­te noch nicht“, ge­steht die 35-Jäh­ri­ge. Ob Sa­rahs und Flo­ri­ans Lie­be die­sen neu­en, durch­aus schwie­ri­gen Her­aus­for­de­run­gen stand­hält, wird sich al­so zei­gen müs­sen…

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Er will da­mit nichts zu tun ha­ben Die Sän­ge­rin muss al­les al­lein or­ga­ni­sie­ren: „Es ist jetzt noch mal ein Stück mehr Ar­beit. Die­se Be­hör­den­gän­ge sind ner­vig, und man wird viel hin und her ge­schickt.“

Flo­ri­an Fi­scher (41)

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