Trau­ri­ges Ge­ständ­nis

Schock-dia­gno­se! Die Mo­de­ra­to­rin spricht im In­ter­view mit In­touch über ih­re mys­te­riö­se Krank­heit, an der sie seit über elf Jah­ren lei­det …

In Touch (Germany) - - Drama Der Woche - (LE)

Es pas­siert ganz plötz­lich: Von ei­nem Au­gen­blick zum nächs­ten kann Mo­de­ra­to­rin Col­li­en Ul­men­fer­nan­des nicht mehr lau­fen, ist ge­lähmt. Erst wenn die 34­Jäh­ri­ge Sprit­zen be­kommt, ver­bes­sert sich ihr Zu­stand wie­der. „2004 hat­te ich das ers­te Mal die­se ko­mi­schen Sym­pto­me“, er­zählt die Ehe­frau von Schau­spie­ler Christian Ul­men im Ge­spräch mit In­touch. „Ich bin na­tür­lich so­fort ins Kran­ken­haus. Aber es konn­te mir nie­mand sa­gen, was los ist.“Seit elf Jah­ren er­lei­det die jun­ge Mut­ter im­mer wie­der

ei­ne Art An­fall. „Laut Arzt kom­men mei­ne Sym­pto­me ei­gent­lich nur bei stark über­ge­wich­ti­gen Men­schen vor. Kei­ner konn­te sich das er­klä­ren.“

Hast du die Sym­pto­me im­mer noch re­gel­mä­ßig?

Im letz­ten Jahr kam es drei Mal vor und jetzt gera­de im Ur­laub wie­der. Wir ha­ben Sil­ves­ter in New York ver­bracht am Ti­mes Squa­re. Am Tag des Rück­flugs hat­te ich wie­der ein di­ckes Knie. Zum Glück mel­de­ten sich die Sym­pto­me erst kurz vor dem Ab­flug und ich konn­te noch zum Flie­ger hum­peln. Zu Hau­se ha­be ich dann di­rekt mei­nen Arzt an­ge­ru­fen und mich be­han­deln las­sen.

Hast du mitt­ler­wei­le ei­ne Dia­gno­se be­kom­men?

Nein, bis heu­te weiß nie­mand, was die Ur­sa­che ist. Aber glück­li­cher­wei­se ha­be ich in Ber­lin tol­le Ärz­te ge­fun­den. Sport­me­di­zi­ner, die dar­auf spe­zia­li­siert sind, ih­re Kli­en­ten schnell zu re­pa­rie­ren, da­mit sie wie­der aufs Spiel­feld kön­nen.

Was kön­nen die Ärz­te ge­gen dei­ne Läh­mung ma­chen?

Ich be­kom­me La­ser­be­hand­lun­gen, Elek­tro­stoß­wel­len und Sprit­zen und kann dann nach rund zwei St­un­den wie­der lau­fen.

Be­las­tet die Krank­heit auch dei­ne Kar­rie­re?

Ich ha­be na­tür­lich im­mer Angst, dass das pas­siert, wenn ich nicht in der Nä­he mei­ner Ärz­te bin, son­dern gera­de ir­gend­wo in ei­nem an­de­ren Land dre­he.

Und wie sieht es im All­tag aus?

Ich weiß in­zwi­schen, wor­auf ich zu ach­ten ha­be. Ich darf mei­ne Knie nicht zu stark be­las­ten, zum Bei­spiel bei Sport­übun­gen nicht mit Ge­wich­ten ar­bei­ten. Au­ßer­dem weiß ich mitt­ler­wei­le, dass die Sym­pto­me sich im­mer dann mel­den, wenn die Tem­pe­ra­tur stark ab­fällt, was zum Bei­spiel in New York der Fall war. Und ich soll­te nicht zu schwe­res Rei­se­ge­päck mit mir her­um­schlep­pen, das mö­gen mei­ne Knie nicht.

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