Auch sie lei­den im Dschun­gel

In Touch (Germany) - - Drama Der Woche - (IM/BM/JE)

Es gibt von ihr kei­ne Nackt-auf­nah­men – und die wird es auch im Dschun­gel nicht ge­ben“, er­klärt Bert und fügt hin­zu: „Sie wird al­len zei­gen, was wirk­lich in ihr steckt.“Das will auch „Dsds“-le­gen­de Men­de­res Bag­ci. Der 31-Jäh­ri­ge hat­te es in der Ver­gan­gen­heit oft nicht leicht. Und das hat Spu­ren hin­ter­las­sen. Vie­le Tv-zu­schau­er wa­ren ge­rührt von sei­nen ehr­li­chen Wor­ten. „Die meis­ten neh­men mich nicht ernst. Die den­ken, ich bin ein­fach ein Spin­ner, der nicht mehr al­le Tas­sen im Schrank hat und un­fä­hig ist, über­haupt et­was im Le­ben zu er­rei­chen“, ge­stand der Sän­ger trau­rig im Dschun­gel­camp. In­touch fand her­aus, wie schwer Men­de­res es wirk­lich hat und wie fies ei­ni­ge Men­schen mit ihm um­ge­hen. Bei Auf­trit­ten mit Bier­glä­sern be­wor­fen und aufs Übels­te be­schimpft zu wer­den zählt für ihn zum trau­ri­gen All­tag. „Ich ge­he in Deutsch­land auch sehr un­ger­ne weg, weil die Leu­te la­chen. Das meis­te ist Aus­la­chen“, er­klärt Men­de­res. Auf die Un­ter­stüt­zung sei­ner Fa­mi­lie kann der En­ter­tai­ner je­doch nicht zäh­len – im Ge­gen­teil! „Ich hat­te ei­ne schwe­re Kind­heit und ha­be kaum Lie­be von mei­nem Va­ter er­fah­ren“, sag­te er vor sei­nem Ab­flug nach Aus­tra­li­en ge­gen­über In­touch. Der Um­gang mit Men­schen ist für Men­de­res ei­ne Her­aus­for­de­rung: „Noch heu­te ha­be ich des­halb ei­ne So­zi­al-pho­bie. Ich ha­be fast kei­ne Freun­de und ver­brin­ge die meis­te Zeit al­lei­ne zu Hau­se“, ver­rät er. Da­bei wünscht er sich nichts sehn­li­cher als ei­ne Part­ne­rin an sei­ner Sei­te: „Ich bin noch Jungfrau. Es hat sich ein­fach noch nicht er­ge­ben. Es fällt mir sehr schwer, je­man­den an mich her­an­zu­las­sen, da­bei hät­te ich sehr ger­ne ei­ne Freun­din.“Aber Men­de­res lei­det nicht nur see­li­sche, son­dern auch kör­per­li­che Schmer­zen: Seit zehn Jah­ren ist er an Co­li­tis ul­ce­ro­sa er­krankt, ei­ne chro­ni­sche Ent­zün­dung des Darms, bei der Sym­pto­me wie Durch­fall, Blut im Stuhl und star­ke Ma­gen­schmer­zen auf­tre­ten. Doch Auf­ge­ben kommt für ihn nicht in­fra­ge! Im aus­tra­li­schen Dschun­gel will er nun be­wei­sen, dass viel mehr in ihm steckt, als al­le glau­ben. „Ich möch­te die Chan­ce nut­zen, ein biss­chen mehr über mich zu er­zäh­len, ein biss­chen mehr preis­zu­ge­ben aus mei­nem Pri­vat­le­ben. Wenn ich die Chan­ce da­zu ha­be, wer­de ich sie auch nut­zen, da­mit die Leu­te mehr über mich er­fah­ren“, stellt er klar.

Ei­ne tur­bu­len­te Be­zie­hung, ei­ne trau­ma­ti­sche Kind­heit und ge­sund­heit­li­che Ri­si­ken: Im Dschun­gel kom­men al­le Ge­heim­nis­se ans Licht! So rühr­te der Camp-äl­tes­te Gun­ter Ga­b­ri­el die Tv-zu­schau­er zu Trä­nen: „Ich war im­mer schon ent­gleist. Wenn ich die Wahl hät­te, mein Le­ben noch ein­mal zu le­ben, dann wür­de ich so vie­les neu ma­chen“, so der 73-Jäh­ri­ge. „Mög­li­cher­wei­se wird es das letz­te gro­ße Aben­teu­er mei­nes Le­bens.“

Lie­bes­schock

Nat­ha­lie Volk (19) Ver­lässt sie das Camp als Sing­le? Der Be­zie­hungs­sta­tus des Mo­dels war vor dem Ein­zug noch un­klar. „Ja, ich ha­be ei­nen Freund! Al­so zur­zeit ist es et­was kom­pli­ziert!“, ge­stand Nat­ha­lie ge­gen­über In­touch. Pi­kant: Er be­glei­te­te sie noch nicht mal nach Aus­tra­li­en. Schämt er sich viel­leicht für sei­ne Freun­din?

Ver­lässt ihr Freund sie jetzt? Erst kürz­lich schmieg­te sich Nat­ha­lie noch auf ei­nem Ins­ta­gram­post an ih­ren Liebs­ten. Bleibt die Fra­ge, wie lan­ge noch … Miss­brauchs­dra­ma

thors­ten le­gat (47)

Der Ex-fuß­ball­pro­fi wur­de von sei­nem ei­ge­nen Va­ter Ger­hard miss­braucht, wie er am La­ger­feu­er ent­hüll­te. Weil er den Psy­cho­ter­ror zu Hau­se nicht mehr aus­hielt, schlug Thors­ten ihn mit 15 Jah­ren so­gar nie­der. „Mein Va­ter hat mei­ne Fa­mi­lie ty­ran­ni­siert. Er hat auf gut Deutsch ge­sagt al­les ver­sof­fen“, so der 47-Jäh­ri­ge. „Ich ha­be ihn ge­hasst wie die Pest.“

Ge­sund­heits­ri­si­ko Gun­ter Ga­b­ri­el (73) Zwei Schlag­an­fäl­le, ein Herz­in­farkt so­wie ei­ne Her­z­op: Der Sän­ger hat­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ziem­lich zu kämp­fen. Ob er die Stra­pa­zen des Dschun­gels gut über­steht, ist da frag­lich …

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