Null Bock mehr auf „The Voice“!

Im In­ter­view mit In­touch spricht das Duo über Kin­der, Cas­tin­gshows und pein­li­che Mo­men­te …

In Touch (Germany) - - Interview - (JE)

Yee­haw, die Cow­boys von The Bos­shoss sind wie­der da! Alec Völ­kel und Sa­scha Voll­mer ge­ben drei Jah­re nach dem ­En­de ­ih­rer „The Voice of Ger­ma­ny“-zeit ihr Tv-come­back – und sind ab dem 12. April Teil von „Sing mei­nen Song – Das Tausch­kon­zert“(diens­tags, 20.15 Uhr, VOX). „Die Show ist kein Trash. Es ist kei­ne Cas­tin­gshow, wo die Kan­di­da­ten vor­ge­führt wer­den“, stellt Sa­scha im In­touch-In­ter­view klar.

Wur­det ihr vor­her schon mal für die Show an­ge­fragt?

Alec: Ja, wir hat­ten be­reits für Staf­fel zwei ei­ne An­fra­ge. Aber zu dem Zeit­punkt hat­ten wir gera­de drei Jah­re „The Voice“hin­ter uns. Des­halb wa­ren wir da­mals ziem­lich ab­ge­kämpft – und durch mit dem The­ma Fern­se­hen.

Klingt wie ein TV- Burn- out …

Alec: Wir hat­ten bei­de das Ge­fühl, dass wir uns me­di­al zu­rück­neh­men müs­sen. Denn wir woll­ten nicht, dass aus Boss und Hoss zwei Fern­seh­na­sen wer­den. Au­ßer­dem woll­ten wir ein neu­es Al­bum auf­neh­men. Jetzt wur­den wir wie­der ge­fragt und hat­ten die Zeit und Lust dar­auf.

Hät­tet ihr denn auch Lust auf ei­ne Rück­kehr in die „The Voice“-ju­ry?

Alec: Ge­ne­rell sind Cas­tin­gshows nicht un­ser Ding. Wir sa­ßen sehr gern in der Ju­ry. Aber drei Staf­feln ha­ben ge­reicht. Wir hat­ten da­nach auch erst mal Lust auf was Neu­es. Sa­scha: Mo­men­tan kön­nen wir uns das de­fi­ni­tiv nicht vor­stel­len. Es hat uns da­mals wirk­lich sehr viel Spaß ­ge­macht. Wir wis­sen aber auch, dass ­hin­ter der Show viel ­Ar­beit steckt. Im Ver­gleich zu an­de­ren For­ma­ten hat man eben nach Dreh­schluss noch ­Kon­takt mit den Kan­di­da­ten ge­habt. Nach drei Staf­feln hat­ten wir ge­nug, und wir brauch­ten ei­ne Pau­se.

Wie wür­det ihr re­agie­ren, wenn ­eu­re Kin­der mal bei ei­ner Cas­tin­gshow ­teil­neh­men und Mu­si­ker wer­den ­wol­len?

Alec: Ich wür­de mei­ne Kin­der un­ter­stüt­zen. Das wä­re doch su­per! Haupt­sa­che, sie sind glück­lich und ma­chen ihr Ding. Wenn das Mu­sik ist, wird das na­tür­lich ge­nau­so ge­för­dert wie ein an­de­rer Be­ruf. Sa­scha: Ich wür­de mei­ne Kin­der aber nie zu et­was zwin­gen. So nach dem Mot­to: „Dein Va­ter ist Mu­si­ker, du musst jetzt auch Mu­sik ma­chen.“Alec: Wir sind ja kei­ne Ten­nis-el­tern! Sa­scha: Ein zwei­tes Stand­bein ne­ben der Mu­sik wä­re den­noch schon gut. Die meis­ten kön­nen da­von al­lein nicht le­ben.

Ihr bei­de ver­bringt teil­wei­se je­den Tag mit­ein­an­der. Da gibt’s be­stimmt öf­ter mal Streit …

Alec: Sehr sel­ten! Heu­te mal nicht

( lacht)! Wir ken­nen uns seit zehn ­Jah­ren. Wenn wir Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten ha­ben, fin­den wir ei­nen Kom­pro­miss.

Wann habt ihr euch das letz­te Mal so rich­tig auf­ge­regt?

Alec: Ich re­ge mich je­den Tag auf. Mich ner­ven vie­le Sa­chen: das ­Fern­seh­Pro­gramm, Ter­min­stress, schlech­tes Es­sen.

Und wann hat­tet ihr eu­re letz­te ­pein­li­che Si­tua­ti­on?

Alec: Ich bin aus dem Al­ter raus, bei dem mir Sa­chen pein­lich sind. Ich kann auch mit Sa­chen, die nicht op­ti­mal lau­fen, gut um­ge­hen.

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