Wie­der hap­py

End­lich wie­der hap­py! Die Schau­spie­le­rin hat es ge­schafft, ih­re Krank­heit zu über­win­den. In­touch ver­rät, wie sie es ge­schafft hat

In Touch (Germany) - - Contents - (JE)

Hay­den Pa­net­tie­re ist ih­re De­pres­sio­nen end­lich los.

Es war wie in ei­nem Tun­nel. Ich konn­te mich nicht ein­mal mehr an die gu­ten Zei­ten er­in­nern“– so be­schreibt Hay­den Pa­net­tie­re („Nash­ville“) ih­re ganz per­sön­li­che Höl­le. Denn nach der Ge­burt von Töch­ter­chen Ka­ya im De­zem­ber 2014 litt die Se­ri­en­hel­din an post­na­ta­len De­pres­sio­nen. Doch das ist nun end­lich vor­bei! Dank ei­ner The­ra­pie in der re­nom­mier­ten „Sea­si­de Palm Beach Re­hab“-kli­nik in Flo­ri­da und der Hil­fe ih­res Ver­lob­ten Wla­di­mir Klitsch­ko hat sich Hay­den wie­der auf­ge­rap­pelt. „Ich hat­te im­mer gro­ße Angst, dass die Leu­te mich nicht ak­zep­tie­ren“, ge­steht Hay­den. „Am En­de bin ich aber ein­fach den Schritt ge­gan­gen, ich hat­te ge­nug da­von, in Sor­ge zu le­ben. Je of­fe­ner ich war, des­to mehr ha­ben mich die Leu­te ak­zep­tiert. Ich ha­be so viel Un­ter­stüt­zung und so viel Lie­be be­kom­men. Ich war platt.“Jetzt will sie an­de­ren Frau­en Mut ma­chen. „Die wich­tigs­te Nach­richt, die ich ver­brei­ten möch­te, ist, dass es okay ist, nach Hil­fe zu fra­gen“, stellt sie klar. Das sieht auch Di­plomP­sy­cho­lo­gin Kon­stan­ze Müns­ter­mann aus Ber­lin so. Ge­gen­über In­touch er­klärt sie: „Wenn man die De­pres­si­on zu spät er­kennt, hat man nicht mehr die Kraft, sich selbst zu hel­fen, und die Krank­heit kann chro­nisch wer­den.“Ge­ra­de in den An­fän­gen der psy­chi­schen Stö­rung gibt es Mög­lich­kei­ten, sei­nen Zu­stand zu ver­bes­sern. „Die Frau­en soll­ten sich da­ran er­in­nern, was ih­nen auch vor der Schwan­ger­schaft schon Spaß ge­macht hat und wel­che Hob­bys sie hat­ten“, so die Psy­cho­lo­gin. „Die­se müs­sen dann wie­der­be­lebt wer­den. Das ist wie ein Pflicht­pro­gramm. Wenn ei­ne Frau zum Bei­spiel frü­her gern zum Fit­ness ge­gan­gen ist, mit ih­rem Part­ner oft Come­dy­ver­an­stal­tun­gen be­sucht oder Kaf­fee mit den Freun­din­nen ge­trun­ken hat, soll­te sie ge­nau das wie­der tun. Na­tür­lich kön­nen die Ak­ti­vi­tä­ten nur im Ein­klang mit der Schwan­ger­schaft sein. Par­ty-aben­de bis mor­gens um sechs ge­hö­ren mit Ba­by nicht da­zu.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.