in­ter­view

Char­li­ze The­ron spricht im In­touch-in­ter­view über ih­re Vor­lie­be für Se­ri­en­mör­der und ih­re Ad­op­tiv­kin­der

In Touch (Germany) - - Contents -

Mann, ist die fies! In dem neu­en Fan­ta­sy­s­trei­fen „The Hunt­s­man & The Ice Queen“(im Ki­no) schlüpft Schau­spie­le­rin Char­li­ze The­ron nun zum zwei­ten Mal in die Rol­le der bö­sen Kö­ni­gin Ra­ven­na – die so­gar vor kalt­blü­ti­gen Mor­den nicht zu­rück­schreckt. Auch wenn Char­li­ze in Wirk­lich­keit kei­ner Flie­ge et­was zu­lei­de tun wür­de, hat sie pri­vat eben­so ein paar angst­ein­flö­ßen­de Zü­ge: „Ich tra­ge vie­le Per­sön­lich­kei­ten in mir. Und ich ge­be zu, dass ich im­mer ei­ne Schwä­che für Se­ri­en­mör­der hat­te. Ich ha­be noch nie je­man­den ge­spielt, mit dem ich nicht ir­gend­wie mit­emp­fin­den konn­te“, so die schö­ne Blon­di­ne.

Wel­che Per­sön­lich­kei­ten trägst du denn sonst noch so in dir?

Ich kann ein gu­ter al­ter Trot­tel sein, der al­le mög­li­chen blö­den Sa­chen an­stellt. Und ich bin auch die dank­bars­te Per­son, der man auf Er­den be­geg­net. Was ich au­ßer­dem bin: ei­ne ech­te Pus­sy! Ich bin to­tal schmerz­emp­find­lich. Des­halb weiß ich auch al­le Er­run­gen­schaf­ten der mo­der­nen Me­di­zin zu schät­zen. Oh­ne Nar­ko­se geht’s gar nicht. Die las­se ich mir so­gar für die Zahn­rei­ni­gung ver­pas­sen.

Du bist stän­dig un­ter­wegs. Bleibt da über­haupt Zeit für dei­ne zwei Kids?

Ich neh­me sie über­all­hin mit. Am Set von „The Hunt­s­man & The Ice Queen“hat­ten wir ei­nen rich­ti­gen Kin­der­gar­ten. Ich fin­de so­wie­so, du soll­test kei­ne Kin­der ha­ben, wenn du mit ih­nen kei­ne Zeit ver­brin­gen willst.

Was ist, wenn dei­ne Kin­der mal in die Schu­le ge­hen? Dann kön­nen sie nicht mehr mit­kom­men …

Das ist rich­tig. Des­halb nut­ze ich die Zeit noch so lan­ge es geht und dre­he flei­ßig. Da­nach ste­cke ich für sie zu­rück. Denn sie blei­ben obers­te Prio­ri­tät. Aber ich freue mich ge­nau­so auf die Zeit, wo ich we­ni­ger ar­bei­te.

Wie hat sich dein Le­ben sonst noch ver­än­dert, seit­dem du Mut­ter bist?

Ich muss mei­ne gan­zen An­ge­le­gen­hei­ten bes­ser or­ga­ni­sie­ren. Wenn mei­ne Kin­der bei mir sind, dann kann ich zum Bei­spiel kei­ne Dreh­bü­cher le­sen, weil ich nicht die Kon­zen­tra­ti­on da­für ha­be. Und es fällt mir nicht mehr so leicht, Schlaf ab­zu­krie­gen. Aber gleich­zei­tig ha­be ich mehr Ener­gie.

Wie ent­spannst du dich bei dem gan­zen Stress?

Manch­mal schal­te ich ein­fach nur den Fern­se­her ein – aber dann gibt es nur Kin­der­fil­me. Sen­dun­gen, die nicht ju­gend­frei sind, sind jetzt ver­bannt. Aber nachts bin ich oh­ne­hin so mü­de, dass ich kein Pro­gramm län­ger als zehn Mi­nu­ten ver­fol­gen kann.

Ach­test du sehr dar­auf, dass dei­ne Män­ner kin­der­lieb sind?

Ich se­he ei­ne Part­ner­schaft im­mer in ei­nem grö­ße­ren Zu­sam­men­hang. Das ist mei­ne Ver­ant­wor­tung. Man­che Müt­ter wäh­len so­zu­sa­gen ei­nen Blick­win­kel aus 7000 Me­ter Hö­he, ich se­he mir das Gan­ze aus 15 000 Me­tern an.

Bis vor Kur­zem warst du noch mit Hol­ly­wood-star Se­an Penn zu­sam­men. Wie gut war sein Ver­hält­nis zu dei­nem Sohn Jack­son?

Er war ganz furcht­bar zu ihm, hat ihn ge­schla­gen. Nein, im Ernst. Da war al­les gut. Er hat­te ja auch zu sei­nen ei­ge­nen Kin­dern ein sehr en­ges Ver­hält­nis. Aber ich ha­be ja auch kei­nen Ba­by­sit­ter ge­sucht, ich woll­te ei­nen Part­ner. Ei­nen Ba­by­sit­ter kann ich be­zah­len.

Jetzt, wo du wie­der Sing­le bist: Wie soll­te dein Mr. Right sein?

Den ent­schei­den­den Kick kriegst du durch sei­nen In­tel­lekt. Wenn du mit je­man­dem zu­sam­men bist, der ähn­lich tickt wie du, dann kannst du auch noch viel mehr mit­ein­an­der tei­len. Und die­se Wertschätzung wird im­mer be­ste­hen blei­ben, egal, was pas­siert.

Gu­tes Aus­se­hen ist si­cher ein Vor­teil. Was ist dein Schön­heits­ge­heim­nis?

Ich brau­che ein­fach nur Son­nen­blo­cker, Wasser, Feuch­tig­keitscreme. Und für Fo­to­auf­nah­men ha­be ich ein un­glaub­li­ches Team. Da gibt es Leu­te für Haar und Make­up, für die ich to­tal dank­bar bin. Ich bin selbst im­mer über­rascht, wenn man mir das End­re­sul­tat prä­sen­tiert.

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