da­gi Bee Im In­touch-in­ter­view ver­rät die Youtube­rin, war­um ihr der Tru­bel manch­mal ein­fach zu viel wird

Fan-hy­pe, Tour-stress und Vi­deo­dreh-ma­ra­thons – im In­touch-in­ter­view spricht Da­gi Bee über ihr Le­ben als ei­ne der er­folg­reichs­ten Youtube­rin­nen

In Touch (Germany) - - Inhalt - (JT)

Fans, die sich die See­le aus dem Leib krei­schen, und Sel­fieJä­ger, die sich um ein Foto mit ihr rei­ßen: Egal, bei wel­chem Event sich Youtube-iko­ne Da­gi Bee auch zeigt – sie wird ge­fei­ert wie ein Su­per­star! Gera­de erst füll­te die Blon­di­ne auf ih­rer „Tu­beo­ne­gang“-tour zu­sam­men mit ih­ren Kol­le­gen 17 Hal­len mit ins­ge­samt rund 26 000 Fans, die Ti­ckets wa­ren in­ner­halb von we­ni­gen St­un­den aus­ver­kauft! Was im ers­ten Mo­ment nach ei­nem coo­len Pro­mi-life­style klingt, hat aber auch sei­ne Schat­ten­sei­ten: Denn auf ih­ren Fan-tref­fen muss sich Da­gi Bee mitt­ler­wei­le von bis zu vier Bo­dy­guards be­glei­ten las­sen, um sich vor dem An­sturm zu schüt­zen. Dass das nicht im­mer ein­fach ist, ver­rät die Blon­di­ne im Ge­spräch mit In­touch…

Der Hy­pe um dich wird im­mer grö­ßer, du hast mitt­ler­wei­le 2,6 Mil­lio­nen Abon­nen­ten. Wirst du auf der Stra­ße oft er­kannt?

Es ist auf je­den Fall nicht mehr so wie vor drei Jah­ren, dass ich noch ganz nor­mal ein­kau­fen ge­hen kann. Es gibt oft Leu­te, die mich er­ken­nen – wir ma­chen dann Bil­der, und ich ge­be Au­to­gram­me. Ich ge­he auch nicht mehr sams­tags um 13 oder 14 Uhr in die Stadt, weil ich ganz genau weiß, was da pas­sie­ren kann. Des­halb mei­de ich sol­che Plät­ze auch.

2013 muss­te ein Fan-tref­fen in Ham­burg ab­ge­bro­chen wer­den, weil es zu ge­fähr­lich für dich wur­de. Er­lebst du so et­was öf­ter?

Da­mals hat­te ich „nur“80000 Abon­nen­ten, und das war schon ein Rie­sen-tru­bel. Ich darf oh­ne Se­cu­ri­ty und An­mel­dung kei­ne Fan-tref­fen mehr ma­chen, sonst hat man kei­ne Kon­trol­le mehr.

Brauchst du et­wa auch pri­vat ei­nen Bo­dy­guard?

Nein, ich will mir da treu blei­ben. Und ich stand eh noch nie so dar­auf, sams­tags in die Stadt zu ge­hen…

Wird dir das al­les nicht trotz­dem manch­mal zu viel?

Doch, na­tür­lich ha­be ich auch manch­mal Ta­ge, wo mir das al­les zu viel wird und ich mich nicht so gut füh­le. Ich bin ein ganz nor­ma­ler Mensch und ha­be na­tür­lich auch mal mei­ne Lau­nen, aber die las­se ich dann nicht an mei­ner Com­mu­ni­ty aus.

Wie schal­test du am bes­ten ab?

Ich schla­fe sehr gern, ent­span­ne mich beim Se­ri­en­schau­en, hö­re laut Mu­sik… Ganz nor­ma­le Din­ge.

Was tust du, um dir trotz­dem noch Pri­vat­sphä­re zu be­wah­ren?

Ich ge­be na­tür­lich sehr viel preis, auch viel über an­de­re Ka­nä­le wie Snap­chat. Aber ich ach­te schon dar­auf, ge­wis­se Din­ge, wie mei­ne Fa­mi­lie, raus­zu­hal­ten. Ich war kürz­lich ei­ne Wo­che in Po­len und ha­be dar­auf ge­ach­tet, dass mei­ne Groß­el­tern nie zu se­hen sind.

Was war das Schlimms­te, das du je über dich le­sen muss­test?

Oft kom­men­tie­ren Leu­te mei­ne Vi­de­os und schrei­ben „Bring dich doch um“oder dis­sen mei­ne Fa­mi­lie. Wenn ich wirk­lich mal so bö­se Kri­tik be­kom­me, lö­sche ich das. Ich ha­be ja auch jun­ge Fol­lo­wer, die so et­was nicht un­be­dingt le­sen soll­ten. Trotz­dem: Öf­fent­lich ist noch nie je­mand zu mir ge­kom­men und hat so et­was ge­sagt.

Vie­le be­haup­ten ja auch, Youtuber wür­den mit Nichts­tun Geld ver­die­nen. Wie siehst du das?

Die Leu­te se­hen eben nicht mehr als die fer­ti­gen Vi­de­os oder Ins­ta­gram-posts. Es gibt ja noch tau­send Din­ge mehr, die im Hin­ter­grund ste­hen. Ich ar­bei­te jetzt schon vier Mo­na­te nur an mei­nem neu­en Mer­chan­di­se. Auch die Vi­deo-drehs sind su­per-zeit­auf­wen­dig. Ich ha­be für mein letz­tes zum Bei­spiel drei St­un­den ge­braucht, und es geht nur neun Mi­nu­ten. Na­tür­lich kann ich mir mei­ne Ar­beit selbst ein­tei­len, aber ich muss ja trotz­dem ehr­gei­zig sein und mich selbst mo­ti­vie­ren – auch wenn ich mal kei­ne Lust ha­be.

Wie groß ist dein Team?

Ich ha­be nie­man­den au­ßer mei­ner Ma­na­ge­rin. Ich ma­che al­les al­lein – Vi­deo, Licht, Ma­ke-up, Sty­ling. Na­tür­lich weiß ich nicht, wo ich in zwei bis drei Jah­ren ste­he, aber ich per­sön­lich schmin­ke mich für grö­ße­re Events oder Shoo­tings am liebs­ten selbst.

Wel­che wei­te­ren Pro­jek­te und Zie­le hast du?

Als Nächs­tes wer­de ich mei­ne ei­ge­ne, selbst de­sign­te Mer­chan­di­se-li­nie raus­brin­gen. Auch in Sa­chen Mo­de­ra­ti­on bin ich Feu­er und Flam­me. Ich ha­be ja auch schon un­se­re Tour mo­de­riert. Wei­te­re An­ge­bo­te wür­de ich nicht aus­schla­gen. „The Voice (Kids)“, „Taff“oder so et­was wür­de ich su­per fin­den, das passt gut zu mir!

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