Auch sie lei­den un­ter De­pres­sio­nen

In Touch (Germany) - - Drama Der Woche -

Aman­da sey­fried (30)

Seit ih­rem Durch­bruch 2008 ist „Lo­ve­lace “be­au­ty Aman­da we­gen ih­rer De­pres­sio­nen und Pa­nik­at­ta­cken Stamm­gast beim The­ra­peu­ten. Sie meint: „The­ra­pie ist ein groß­ar­ti­ges Werk­zeug. Mein The­ra­peut sagt, ich sei jetzt auf ei­nem gu­ten Weg. Aber ich wer­de im­mer noch sehr schnell schreck­lich ner­vös. Das liegt wohl dar­an, dass ich zu viel nach­den­ke und Din­ge zu stark ana­ly­sie­re. Ich be­gin­ne dann, mir Sor­gen um mei­ne El­tern oder mei­nen Hund zu ma­chen. Dann den­ke ich ,Hof­fent­lich ist das Fens­ter zu, dass er nicht raus­fällt …‘, ob­wohl ich weiß, dass es zu ist. Noch bin ich lei­der nicht so weit, die­se Ge­dan­ken ab­zu­stel­len.“

Kris­ten Bell (35)

Schau­spie­le­rin Kris­ten fühl­te sich am Col­le­ge plötz­lich „wert­los und wie ein Ver­sa­ger“, wie sie selbst sagt. „Ich war um­ge­ben von ei­ner dunk­len Wol­ke, und es gab kei­nen Grund da­für, war­um ich mich so fühl­te“, er­klärt die Blon­di­ne, de­ren Mut­ter und Groß­mut­ter eben­falls an De­pres­sio­nen lit­ten. Mit 18 Jah­ren hol­te sie sich pro­fes­sio­nel­le Hil­fe: „Es gibt vie­le Lö­sun­gen für men­ta­le Pro­ble­me, aber der ers­te Schritt ist es, über sei­ne Ge­füh­le zu re­den.“

de­mi lo­va­to (23)

Seit ih­rer Kind­heit kämpft De­mi ge­gen ih­re De­pres­sio­nen. 2010 ließ sie sich in ei­ne Kli­nik ein­wei­sen. Heu­te geht sie of­fen mit ih­rer Er­kran­kung um. „Ich will an­de­ren Men­schen zei­gen, dass es ein Le­ben nach den dunk­len Mo­men­ten, die so aus­sichts­los er­schei­nen, gibt. Ich möch­te ih­nen zei­gen, dass das Le­ben auch nach der Dia­gno­se wun­der­voll sein kann“, er­klärt die 23-Jäh­ri­ge.

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