Ann-kath­rin Bröm­mel

Das gro­ße Spie­ler­frau­en-in­ter­view

In Touch (Germany) - - Inhalt No. 26 - (IM)

Von we­gen nur hüb­sche De­ko!

Dass Ann-kath­rin Bröm­mel mehr kann, als auf der Fuß­ball­tri­bü­ne gut aus­zu­se­hen, soll­te lang­sam al­len klar sein. Denn die Freun­din von Na­tio­nal-ki­cker Ma­rio Göt­ze hat ge­schafft, was nur we­ni­ge Spie­ler­frau­en er­rei­chen: sich ei­ne ei­ge­ne Kar­rie­re auf­zu­bau­en! Die 26-Jäh­ri­ge ist nicht nur das neue Ge­sicht der Des­sous-mar­ke Lasca­na, sie ist der­zeit so­gar in den deut­schen Ki­nos zu hö­ren. In „Ice Age – Kol­li­si­on vor­aus“leiht sie Faul­tier-da­me Fran­ci­ne ih­re Stim­me. „Ich hät­te nie ge­dacht, dass ich so et­was mal ma­chen darf und Teil von die­sem Film sein kann“, schwärmt sie im In­touch-in­ter­view.

Du bist gera­de auch noch in ei­nem Wer­be­spot zu se­hen. Kannst du dir denn vor­stel­len, als Schau­spie­le­rin zu ar­bei­ten?

Ich ha­be nie wirk­lich über die Schau­spie­le­rei nach­ge­dacht. Wenn ich das nö­ti­ge Ta­lent und auch Kön­nen mit­brin­ge, dann wä­re ich da­für of­fen.

Ob­wohl du dei­ne ei­ge­ne Kar­rie­re hast, wirst du häu­fig in die Spie­ler­frau­en­schub­la­de ge­steckt. Stört dich das nicht?

Ich se­he das über­haupt nicht pro­ble­ma­tisch. Ich bin Ma­ri­os Freun­din, und er ist Fuß­bal­ler. Lo­gi­scher­wei­se bin ich dann ei­ne Spie­ler­frau. Wir ha­ben bei­de un­se­re Be­rei­che, in de­nen wir gut sind – er ist mein Mo­del-mann.

Und das schon seit über fünf Jah­ren! Was ist eu­er Lie­bes­ge­heim­nis?

Ich den­ke, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ver­trau­en sind sehr wich­tig. Au­ßer­dem ist es mir per­sön­lich wich­tig, dass je­der sei­nen ei­ge­nen Le­bens­be­reich hat. Et­was, das ei­nen er­füllt und glück­lich macht, an dem man ar­bei­ten und sich als Person wei­ter­ent­wi­ckeln kann.

Aber es gibt doch be­stimmt auch mal Zoff. Was ist dei­ner Meinung nach Gift für ei­ne Be­zie­hung?

Miss­trau­en und Un­ehr­lich­keit sind für je­de Lie­be schlecht.

Wie sieht es mit Ei­fer­sucht aus? Es stört dei­nen Freund si­cher, dass so vie­le Män­ner auf dich ste­hen …

Ich glau­be, Ma­rio be­kommt mehr Kom­pli­men­te als ich (lacht). Wenn man glück­lich mit je­man­den ist, dann ist es doch schön, zu se­hen, dass dein Part­ner von vie­len Men­schen ge­schätzt oder so­gar ver­ehrt wird.

Apro­pos ver­ehrt wer­den: Auf Ins­ta­gram zeigst du dich gern se­xy. Wie be­kommt man so ei­nen Top-bo­dy?

Ich ver­su­che mich ge­sund zu er­näh­ren. Ich den­ke, dass man mit der Er­näh­rung 80 Pro­zent des Kör­pers be­stim­men kann. Sport und Fit­ness for­men dann den Kör­per noch zu­sätz­lich.

Dann sind Fast Food, Piz­za und Sü­ßes wahr­schein­lich ta­bu …

Ich ha­be kei­nen fes­ten Er­näh­rungs­plan. Ich ver­su­che viel Ge­mü­se zu es­sen – und Fisch. Das ge­lingt na­tür­lich nicht je­den Tag, des­halb gibt es auch bei mir öf­ter mal ei­nen Cheat Day, an dem ich al­les es­se, was ich möch­te.

Was ist mit Smoot­hies? Die sind ja jetzt im Som­mer ei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve zu Scho­ko­la­de und Co.

Mein Lieb­lings-smoot­hie ist fast schon ei­ne Art Pud­ding. Ich lie­be Avo­ca­dos – für mei­nen Avo­ca­do-pud­ding braucht man ei­ne gan­ze Avo­ca­do, ei­nen Schuss Ko­kos­milch und ei­nen Ess­löf­fel Ho­nig. Al­les in den Mi­xer und fer­tig.

In Sa­chen Fit­ness schwörst du auf Ta­ba­ta­work­out. Was ist so toll dar­an?

Ich fin­de Ta­ba­ta-trai­ning (in 4-mi­nü­ti­gen In­ter­val­len wech­seln 20 Se­kun­den Be­las­tung mit 10 Se­kun­den Pau­se ab, Anm. d.

Red.) für zwi­schen­durch su­per. Ich bin oft in Ho­tels, und wenn dann das Fit­ness­stu­dio schon zu hat, kannst du dich im Zim­mer noch mal aus­powern für vier Mi­nu­ten.

Klingt, als wärst du mo­men­tan viel un­ter­wegs …

Ja, ich bin der­zeit sehr oft im Stu­dio und fei­le an neu­en Songs. Ich ha­be in der Ver­gan­gen­heit öf­ter Lie­der von an­de­ren In­ter­pre­ten ge­co­vert und bin gera­de da­bei, mei­nen ei­ge­nen Stil zu fin­den. Das ist sehr auf­re­gend, aber auch zum Ver­zwei­feln.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.