was ich wirk­lich von hei­di Klum hal­te

Micha­el Mich­als­ky (49)

In Touch (Germany) - - Entertainment -

Der De­si­gner spricht im Ex­klu­siv-in­ter­view mit Intouch über sei­ne Tv-plä­ne, sei­ne Schul­zeit und über Top­mo­del Hei­di Klum

Ehr­lich, di­rekt und ein klei­nes biss­chen cra­zy – so ken­nen wir „Ger­ma­ny’s Next Top­mo­del“-ju­ror Micha­el Mich­als­ky! Im In­ter­view mit Intouch ver­rät er, wie es ihm wirk­lich wäh­rend der Cas­ting-sen­dung er­ging. „Die Show hat mich nach­hal­tig be­ein­flusst, aber Gott sei Dank nicht ne­ga­tiv“, so der De­si­gner. „Ich bin durch ‚GNTM‘ nicht zu Ma­don­na ge­wor­den.“

Aber et­was hat sich in dei­nem Le­ben doch be­stimmt ver­än­dert …

Ich wer­de jetzt häu­fi­ger auf der Stra­ße er­kannt und von Men­schen nach ei­nem Sel­fie ge­fragt, aber das ist o. k. Es ist schon er­staun­lich, was Po­pu­la­ri­tät be­wir­ken kann und wie mir die Men­schen mitt­ler­wei­le be­geg­nen.

Zum Bei­spiel?

Die Ver­käu­fe­rin in mei­ner Stamm­bä­cke­rei war vor „GNTM“eher pam­pig zu mir. Heu­te traut sie sich kaum, mit mir zu spre­chen.

Bleibst du dem TV jetzt treu?

Ich bin im­mer of­fen für span­nen­de Pro­jek­te. Al­ler­dings bin ich in ers­ter Li­nie De­si­gner, und mein Haupt-job steht für mich an ers­ter Stel­le. Ich muss nicht mit aller Macht im Fern­se­hen statt­fin­den.

Und wie sieht es mit dei­nem Ju­ry-job aus?

Ob ich in der nächs­ten Staf­fel von „GNTM“wie­der da­bei sein wer­de, kommt auch dar­auf an, wie sich die Dreh­ar­bei­ten mit mei­nen an­de­ren Pro­jek­ten ver­ein­ba­ren las­sen.

Hast du ei­gent­lich noch Kon­takt zu Hei­di Klum und Tho­mas Hayo?

Mitt­ler­wei­le ver­bin­det mich und Hei­di ei­ne Freund­schaft. Auch mit Tho­mas Hayo ver­ste­he ich mich bes­tens, ob­wohl er in der Show mein Kon­tra­hent war und wir uns nichts ge­schenkt ha­ben.

Ei­ni­ge dei­ner Ju­ry-vor­gän­ger be­haup­ten, Hei­di sei un­nah­bar und dis­tan­ziert ge­we­sen …

Das kann ich nicht be­stä­ti­gen. Vom ers­ten Dreh­tag an ka­men wir rich­tig gut mit­ein­an­der aus

Und was hältst du von Hei­dis Mo­de-ge­schmack?

Bei ei­ner Hei­di Klum ist es of­fen­sicht­lich, dass sie ei­nen Sty­lis­ten hat. Be­vor sie ein Su­per­star wur­de, war ihr Look durch­wach­sen, sie hat­te gu­te, aber auch sehr vie­le schlech­te Ta­ge. Heu­te ist es egal, ob sie auf dem ro­ten Tep­pich steht, mit ih­rem Vi­to am Strand rum­ku­schelt oder ih­re Kin­der beim Fuß­ball an­feu­ert. Sie sieht im­mer top aus.

Wie lässt sich die­ser Wan­del er­klä­ren?

Bei Stars wie Hei­di läuft es so: Man trifft sich al­le drei Mo­na­te mit ei­nem Top-sty­lis­ten, der dir 200 Out­fits prä­sen­tiert. Das wird dann „re­a­dy to we­ar“fein säu­ber­lich ab­ge­hängt. Das ist für ei­nen in­ter­na­tio­na­len Star wie Hei­di völ­lig o. k. Sie ist Teil der Pop-kul­tur, ei­ne Mo­de-iko­ne, die wö­chent­lich zig­fach fo­to­gra­fiert wird. Wer möch­te da schon et­was dem Zu­fall über­las­sen?

Apro­pos Sty­ling: Hat­test du schon als Te­enager dei­nen ei­ge­nen Look?

Ich war die At­trak­ti­on auf mei­ner Schu­le. Ich ha­be ein biss­chen au­ßer­halb von Bad Ol­des­loe ge­wohnt und muss­te im­mer den Bus zur Schu­le neh­men. Der fuhr al­ler­dings schon sehr früh, des­we­gen ha­be ich den meis­tens sau­sen las­sen und bin ge­trampt. Das ver­schaff­te mir zwan­zig Mi­nu­ten mehr Zeit für mein Sty­ling. Un­ge­stylt in der Schu­le auf­zu­tau­chen wä­re mir nie in den Sinn ge­kom­men.

Wo­her kommt dei­ne Lei­den­schaft für Mo­de?

Karl La­ger­feld hat mich da­zu in­spi­riert, De­si­gner zu wer­den. Als ich 14 war, ha­be ich ei­ne lan­ge Re­por­ta­ge über ihn im „Stern“ge­le­sen. Das war der Au­gen­blick, wo mir klar wur­de: Was Karl La­ger­feld macht, das möch­te ich spä­ter auch mal ma­chen. Von dem Mo­ment an, als mir klar wur­de, dass ich De­si­gner wer­den möch­te, ha­be ich die Ta­ge bis zu mei­nem Abitur ge­zählt. Ich woll­te nur noch weg. Ich bin aus Bad Ol­des­loe ge­flo­hen und ha­be mir ge­schwo­ren, nie wie­der zu­rück­zu­keh­ren.

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