mi­la ku­nis

Die Schau­spie­le­rin ver­rät im In­ter­view, wor­auf sie bei der Er­zie­hung von Töch­ter­chen Wyatt be­son­ders Wert legt und wie ihr Gat­te Ash­ton Kut­cher so als Pa­pa tickt …

In Touch (Germany) - - Inhalt -

Im In­ter­view spricht die Schau­spie­le­rin über ih­re Kind­heit, Er­zie­hungs­pro­ble­me und Ehe­mann Ash­ton Kut­cher

Bei Hol­ly­wood-beauty Mi­la Ku­nis dreht sich gera­de wirk­lich al­les ums Ma­ma­sein: Die hüb­sche Brü­net­te ist nicht nur mit ih­rem zwei­ten Ba­by schwan­ger, son­dern kommt am 22. Sep­tem­ber auch mit ih­rem neu­en Film „Bad Moms“(dt.: „Schlech­te Müt­ter“) ins Ki­no, in dem es – wie der Ti­tel schon ver­rät – auch um Nach­wuchs und Co. geht. Über ih­re ei­ge­nen Mut­ti­qua­li­tä­ten ver­rät Mi­la: „Auch ich bin manch­mal ei­ne schlech­te Mut­ter. Ich ha­be es zum Bei­spiel schon mal ge­schafft, mit dem Au­to los­zu­fah­ren, oh­ne dass ich mei­ne Toch­ter Wyatt an­ge­schnallt hat­te. Zum Glück ist nichts pas­siert.“

Wo­vor hast du bei der Er­zie­hung dei­ner Toch­ter denn am meis­ten Angst?

Dass sie ein Ar­sch­loch wird. Das gilt für je­des mei­ner Kin­der, das ich ha­ben wer­de (lacht.)! Sie wer­den al­le mit ei­nem gol­de­nen Löf­fel ge­bo­ren wer­den. Ih­nen fehlt es an nichts. Wie soll ich ih­nen da ver­mit­teln, was Din­ge wert sind?

Warst du selbst ein ver­zo­ge­nes Kind?

Nein! Wir wa­ren so arm, dass es mir das Nor­mals­te er­schien, Ketch­up mit Was­ser zu ver­dün­nen und als To­ma­ten­sup­pe zu es­sen.

Das heißt, du muss­test auch auf teu­res Spiel­zeug und grö­ße­re Ge­schen­ke ver­zich­ten …

Ge­nau! Aber Spiel­zeu­ge und Pup­pen ha­ben mich eh nicht in­ter­es­siert. Als ich un­ge­fähr fünf war, schenk­te mein Groß­va­ter mir kurz vor dem rus­si­schen Neu­jahrs­fest – ich leb­te ja da­mals in der Ukrai­ne – Man­da­ri­nen und Kau­gum­mi. Das war das schöns­te Ge­schenk, das ich mir vor­stel­len konn­te.

Woll­test du ei­gent­lich schon im­mer

ei­ne ei­ge­ne Fa­mi­lie ha­ben? Auf je­den Fall woll­te ich Kin­der. Al­ler­dings ging es auch um den rich­ti­gen Zeit­punkt. Ich woll­te vor­her ei­ni­ges er­rei­chen und mich wohl und si­cher in mei­ner Haut füh­len. Wo­bei ich das nicht als Wi­der­spruch se­he. Wer sagt, dass heut­zu­ta­ge ei­ne Frau ih­ren Be­ruf ein­schrän­ken und zu Hau­se blei­ben muss, wenn sie ei­ne Fa­mi­lie hat? Ich ha­be mir ja auch nur vor­über­ge­hend ei­ne Aus­zeit ge­nom­men.

Fragst du manch­mal dei­ne ei­ge­ne Mut­ter um Rat, wenn es um Wyatts Er­zie­hung geht?

Ganz oft so­gar! Aber sie sagt dann im­mer: „Das war so lan­ge her, ich kann mich nicht er­in­nern.“Was zum Teil so­gar stimmt. Wir hat­ten da­mals nur Stoff­win­deln, die sie ge­wa­schen hat. Doch mit den mo­der­nen Win­deln mit Vel­cro-ver­schluss kommt sie über­haupt nicht klar. Im­mer wie­der zieht sie sie ver­kehrt her­um an.

Was ist mit dei­nem Mann Ash­ton – packt der zu Hau­se auch mit an?

Oh ja, und ob. Ich könn­te end­los da­von er­zäh­len, was er so tut. Ich ken­ne kei­nen Mann, der sich bei der Kin­der­be­treu­ung so ein­klinkt wie er. Aber er drängt mir sei­ne Mei­nung nicht auf. Wenn mir mein In­stinkt sagt, dass wir bei un­se­rer Klei­nen um zwei in der Früh das Fie­ber mes­sen sol­len, dann sagt er: „Du kennst dich da als Frau bes­ser aus. Ma­chen wir’s. Ich bin ganz auf dei­ner Sei­te.“

Warst du dir bei Ash­ton so­fort si­cher, dass er ir­gend­wann mal der Va­ter dei­ner Kin­der sein wür­de?

Ich weiß gar nicht, ob ich die Ge­schich­te er­zäh­len soll­te, weil ich da­für Är­ger be­kom­men könn­te. Ash­ton und ich ha­ben uns an­ge­fan­gen zu da­ten, mit dem Ge­dan­ken, dass wir nie­mals hei­ra­ten wür­den. Er hat­te gera­de erst sei­ne Ehe be­en­det und ich mei­ne Be­zie­hung. Wir ha­ben uns dar­auf ge­ei­nigt, dass es nur Spaß sein wür­de. Und drei Mo­na­te spä­ter ha­be ich plötz­lich ge­merkt: Das ist kein Spaß mehr!

Wel­che Ei­gen­schaf­ten sind dir bei ei­nem Mann denn be­son­ders wich­tig?

Es gab im­mer Ei­gen­schaf­ten bei Män­nern, die ich at­trak­tiv fand. Hu­mor und Selbst­iro­nie sind sehr wich­tig. Lei­den­schaft. Und wenn er sich wirk­lich für mich rein­hängt. Und, wie schon ge­sagt, Ash­ton ist der idea­le Va­ter.

„Als Kind war ich ein rich­ti­ger wild­fang! Ich bin auf Bäu­me ge­klet­tert, und mei­ne Knie wa­ren im­mer ver­schrammt.“

Wyatt (1)

Bald wird die Brü­net­te wie­der Ma­ma. Doch die zwei­te Schwan­ger­schaft ist für Mi­la im Ge­gen­satz zur ers­ten ein Klacks: „Ich bin auf je­den Fall ent­spann­ter!“, ver­rät sie.

Ash­ton Kut­cher (38) Mit dem „Two and a Half Men“star ist Mi­la seit letz­tem Jahr ver­hei­ra­tet.

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