Hört die­ser Alb­traum nie auf?

Da­mit hät­te wohl kaum ­je­mand ge­rech­net: Das ­It-Girl wur­de im ­Ver­ge­wal­ti­gungs­pro­zess schul­dig ge­spro­chen. Jetzt droht ih­re Fa­mi­lie dar­an zu zer­bre­chen …

In Touch (Germany) - - Urteil - (LG)

Ein Wort, das für Gi­na-li­sa ­Loh­fink schlim­mer nicht sein könn­te: schul­dig! Ver­gan­ge­nen Mon­tag wur­de der Rea­li­ty-Star we­gen Fal­sch­aus­sa­ge zu 20 000 Eu­ro Stra­fe ver­ur­teilt. Seit Ju­ni stand sie im Pro­zess ge­gen ih­re mut­maß­li­chen Ver­ge­wal­ti­ger Se­bas­ti­an Cas­til­lo Pin­to und Par­dis F. vor Ge­richt – jetzt hat Gi­na-li­sa ver­lo­ren. „Ich bin nicht hier, um be­rühmt zu wer­den. Ich wer­de das, was die Jungs mir an­ge­tan ha­ben, ein Le­ben lang mit mir rum­tra­gen“, so die ­Ex-„gntm“-kan­di­da­tin ver­zwei­felt. Ihr An­walt Burk­hard Ben­ecken kün­dig­te noch am Pro­zess­tag an, in Be­ru­fung zu ge­hen. Vor dem Land­ge­richt müss­te der Fall dann er­neut auf­ge­rollt wer­den. Den­noch räumt er ein: „Wir müs­sen schau­en, ob mei­ne Man­dan­tin die Kraft da­zu hat.“Aber nicht nur das: Se­bas­ti­an Cas­til­lo Pin­to hat be­reits wie­der ei­ne Straf­an­zei­ge ge­stellt und will Gi­na-li­sa er­neut vor Ge­richt zer­ren: „Mein Ziel ist es dann, dass es durch ei­nen neu­en Straf­pro­zess zu ei­ner Haft­stra­fe- oder Scha­dens­er­satz­kla­ge kom­men wird“, sag­te der 32- Jäh­ri­ge. Klingt ganz da­nach, als wür­de der Alb­traum für das Mo­del nie­mals ein En­de neh­men! Doch nicht nur der jun­gen Frau wird seit dem Ver­fah­ren und of­fen­bar auch noch in Zu­kunft viel ab­ver­langt, son­dern auch ih­rer Fa­mi­lie. Ge­ra­de erst schüt­te­te Gi­na-li­sas Mut­ter Petra Mey­er in ei­nem be­we­gen­den In­ter­view ihr Herz aus: „Die­ses ober­fläch­li­che Pro­mi-le­ben und die­sen Sex-pro­zess hät­te ich mei­nem Kind gern er­spart“, ­er­klärt sie. Der mo­na­te­lan­ge Streit zehrt mitt­ler­wei­le an ih­ren Kräf­ten. „Ich kann nicht ar­bei­ten, wei­ne stän­dig und bin ein to­ta­les Ner­ven­bün­del. Ich er­tra­ge kei­ne Men­schen­mas­sen, zie­he mich in mei­ne Woh­nung zu­rück und zün­de ei­ne ge­weih­te Ker­ze an, die mei­ner Mut­ter ­ge­hör­te. Ich ha­be ei­ne Schutz­mau­er um mich her­um auf­ge­baut“, so die 56-Jäh­ri­ge. Auch Gi­na-­li­sas Schwes­tern Lo­lo und ­An­ge­li­na ha­ben mit der Si­tua­ti­on zu kämp­fen, denn die drei Mäd­chen ha­ben ein sehr en­ges Ver­hält­nis un­ter­ein­an­der. „Un­se­re gan­ze Fa­mi­lie lei­det dar­un­ter, wie ver­let­zend und de­mü­ti­gend mit Gi­na-li­sa ­öf­fent­lich um­ge­gan­gen wird“, er­klärt Petra Mey­er. Kein Wun­der al­so, dass der Schock seit der Ur­teils­ver­kün­dung tief sitzt. Schließ­lich geht der Hor­ror wei­ter, und ­Gi­naLi­sas Um­feld muss mit dem Schlimms­ten rech­nen, was die Blon­di­ne selbst zu­gibt: „Wenn’s ir­gend­wann nicht mehr geht, dann hab ich schon ge­sagt, geh ich frei­wil­lig in den Knast.“Bleibt zu hof­fen, dass es nicht so weit kommt …

Lo­lo ( 23) an­ge­li­na ( 24) Und auch ih­re Schwes­tern lei­den

Yük­sel D. (47) se­bas­ti­an Cas­till o pin­to (32)

Sie tri­um­phie­ren So dreist po­sier­ten Gi­naLi­sas ver­meint­li­cher Pei­ni­ger Se­bas­ti­an und ihr Ex Yük­sel am letz­ten Pro­zess­tag für die Fo­to­gra­fen.

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