trau­er-thea­ter

In ei­ner bi­zar­ren Ze­re­mo­nie trug das Mo­del jetzt ih­re Pri­vat­sphä­re zu Gr­a­be. Für vie­le ein Grund, nun an ih­rer Glaub­wür­dig­keit zu zwei­feln …

In Touch (Germany) - - Inhalt - (JT)

Gi­na-li­sa Loh­fink ver­spielt durch ih­re pein­li­che Show al­le Sym­pa­thi­en.

Mit Son­nen­bril­le, Hut und ge­senk­tem Blick schrei­tet Gi­na-li­sa Loh­fink durch die Wies­ba­de­ner Kir­che „St. Au­gus­ti­ne’s of Can­ter­bu­ry“, um ei­ne Trau­er­re­de zu hal­ten – doch nicht et­wa für ei­nen ver­stor­be­nen Men­schen, son­dern für ein skur­ri­les Kunst­pro­jekt, bei dem sie sym­bo­lisch ih­re Pri­vat­sphä­re be­er­digt! „Du warst nicht im­mer da, aber das war okay. Die letz­ten Mo­na­te, lie­be Pri­vat­sphä­re, ha­be ich dich ver­misst“, er­klärt die Blon­di­ne. Im ers­ten Mo­ment schei­nen ih­re Wor­te so­gar Sinn zu er­ge­ben. Schließ­lich lie­gen ein paar ner­ven­auf­rei­ben­de Mo­na­te hin­ter dem It-girl. Gera­de erst wur­de Gi­na-li­sa in ih­rem Ver­ge­wal­ti­gungs­pro­zess we­gen fal­scher Ver­däch­ti­gung zu ei­ner Geld­stra­fe von 20000 Eu­ro ver­ur­teilt. Klar, dass der Fall auch in al­ler Öf­fent­lich­keit dis­ku­tiert wur­de. Dass sich die Blon­di­ne nun aber ein paar Ta­ge spä­ter dar­über be­schwert, nicht in Ru­he ge­las­sen zu wer­den, wirkt et­was merk­wür­dig. Denn erst kurz zu­vor wur­de be­kannt, dass Gi­na-li­sa ab Ja­nu­ar an der Dschun­gel­camp-show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“teil­neh­men soll. Rund um die Uhr Ka­me­ras für ein Rea­li­ty-for­mat – mit Pri­vat­sphä­re hat das we­nig zu tun! Zu­mal die 29-Jäh­ri­ge schon in der Ver­gan­gen­heit ge­zeigt hat, wie ger­ne sie im Ram­pen­licht steht. Ir­gend­wie ver­ständ­lich, dass vie­le Fans, die Gi­na-li­sa zu­letzt auf Face­book oder so­gar durch Pro­test-de­mos un­ter­stützt ha­ben, nun ent­täuscht sind. Ein In­ter­net-user be­schwert sich: „Op­fer hin oder her, du bist selbst schuld, dass wie­der al­le den­ken, das wä­re nur Show von dir.“

Letz­te Wo­che in­sze­nier­te Gi­na­li­sa im Rah­men ei­nes Pro­jekts von Kon­zept­künst­ler Dries Ver­hoeven die Be­er­di­gung ih­rer Pri­vat­sphä­re.

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