an­ne Wün­sche

Im Intouch-in­ter­view spricht der Soap-star über Be­au­ty-druck, Schön­heits-ope­ra­tio­nen und fie­se Kom­men­ta­re im Netz …

In Touch (Germany) - - Inhalt - (JT)

Be­we­gen­des In­ter­view mit dem Soap-star

Mit ih­rer Rol­le als Han­na Fi­scher hat sich An­ne Wün­sche in die Her­zen der „Ber­lin – Tag und Nacht“-zu­schau­er ge­spielt. Als sie An­fang 2015 schwan­ger wur­de, ver­ließ die 25-Jäh­ri­ge die Soap – für ih­re Fans aber kein Grund, trau­rig zu sein! Denn auf ih­rem Youtube-ka­nal „Gras­reh“und auf Face­book ge­währt die Schau­spie­le­rin in­ti­me Ein­bli­cke in ihr Le­ben und zeigt über 800000 Fol­lo­wern, mit wel­chen Be­au­ty-pro­ble­men sie zu kämp­fen hat. Gera­de scho­ckier­te An­ne mit ei­nem trä­nen­rei­chen Face­boo­kVi­deo, weil sie seit der Ge­burt ih­rer zwei­ten Toch­ter kah­le Stel­len auf der Kopf­haut hat. „Ich ha­be kaum noch Haa­re auf dem Kopf“, klag­te sie in dem Clip. Ei­ni­ge In­ter­net-user schimpf­ten des­halb: „Küm­mer dich lie­ber um dei­ne Kin­der, an­statt rum­zu­jam­mern!“Im Ge­spräch mit Intouch ver­rät die jun­ge Mut­ter, was hin­ter ih­rem emo­tio­na­len Zu­sam­men­bruch steckt…

Für dein Haar­aus­fall-vi­deo muss­test du fie­se Kom­men­ta­re ein­ste­cken. Setzt dir das zu?

Man­che Sprü­che sind schon sehr ver­let­zend! Wenn je­mand schreibt, ich sei ei­ne schlech­te Mut­ter, geht mir das sehr na­he. Ich ver­su­che aber, so et­was zu igno­rie­ren – man weiß es ja selbst bes­ser!

War­um teilst du über­haupt dei­nen Bo­dy-frust mit der gan­zen Welt?

Ich möch­te ehr­lich zu mei­nen Fans sein. Man­che Frau­en ha­ben ei­nen ma­kel­lo­sen Kör­per nach der Schwan­ger­schaft, aber ich ge­hö­re nicht da­zu. Schwan­ger­schafts­strei­fen oh­ne En­de, Schwab­bel-lap­pen an­statt se­xy Brust, Muf­fin-hüf­te und Haar­aus­fall. Und es baut mich auf, wenn mir mei­ne Fans schrei­ben, dass es ih­nen nicht an­ders geht.

Du hast dei­ne Brüs­te ma­chen las­sen. Hät­test du das auch ge­tan, wenn du nicht in der Öf­fent­lich­keit ste­hen wür­dest?

Ja, denn ich ha­be mei­ne Brüs­te ope­rie­ren las­sen, um mich selbst wie­der lie­ben zu kön­nen. Ich ha­be mich nicht mehr frau­lich ge­fühlt, konn­te mich nicht mehr im Spie­gel an­schau­en. Ich fand mei­nen Kör­per ekel­haft und ha­be mich ge­fragt, war­um mein Part­ner mich noch toll fin­det.

Ist das The­ma Be­au­ty-druck denn trotz­dem prä­sen­ter für dich, seit­dem du be­rühmt bist?

Ich glau­be, dass man sich sty­len kön­nen und per­fekt aus­se­hen muss. Ich ha­be oft das Ge­fühl, mit­hal­ten zu müs­sen, aber das will ich gar nicht. Als Zwei­fach-ma­ma ha­be ich auch gar nicht die Zeit und die Lust, mich stän­dig zu sty­len.

Hast du noch wei­te­re Be­au­ty­Ein­grif­fe ge­plant?

Erst mal nicht, aber man weiß ja nie, was die Zu­kunft bringt. Viel­leicht fin­de ich in zwei bis drei Jah­ren mei­ne Falten am Au­ge schreck­lich oder neh­me ei­ne Bauch­straf­fung vor. Die Mei­nung kann sich sehr schnell än­dern …

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