Schei­dungs-dra­ma

Der Schei­dungs­krieg zwi­schen An­ge­li­na Jolie und Brad Pitt es­ka­liert! Und am meis­ten lei­den dar­un­ter die Kin­der …

In Touch (Germany) - - Inhalt -

Seit­dem An­ge­li­na Jolie Toch­ter Shi­loh von ih­rem Va­ter Brad Pitt fern­hält, ist die Zehn­jäh­ri­ge völ­lig am En­de.

Pa­pa, du fehlst mir so! Seit An­ge­li­na Jolie vor rund vier Wo­chen die Schei­dung von Brad Pitt ein­ge­reicht hat, ha­ben die ge­mein­sa­men sechs Kin­der ih­ren Dad­dy nicht mehr ge­se­hen. Ei­ne lan­ge Zeit – vor al­lem für ih­re leib­li­che Toch­ter Shi­loh, die schon im­mer als gro­ßes Pa­pa-kind galt. Dass ih­re Mut­ter das al­lei­ni­ge Sor­ge­recht be­an­tragt hat, Shi­loh und ih­re Ge­schwis­ter von der Au­ßen­welt ab­schot­tet und die Kids nicht ein­mal mit Brad te­le­fo­nie­ren lässt, soll der Zehn­jäh­ri­gen be­son­ders zu­set­zen. „Shi­loh trifft die Tren­nung am här­tes­ten. Sie ist total auf Brad fi­xiert und furcht­bar wü­tend auf ih­re Ma­ma, weil sie sie nicht zu ihm lässt. An­ge­li­na ver­sucht ihr zu er­klä­ren, dass es zu ih­rem Bes­ten ist, aber Shi­loh sieht das ein­fach nicht ein“, weiß ein Freund des Jolie-pitt-clans. Vor ein paar Ta­gen soll das Mäd­chen so­gar kom­plett zu­sam­men­ge­bro­chen sein! „Sie ist völ­lig durch­ge­dreht und hat schreck­lich ge­weint. Sie ist total ge­stresst und emo­tio­nal am En­de. Sie steu­ert ge­ra­de­wegs auf ei­nen kom­plet­ten kör­per­li­chen und psy­chi­schen Kol­laps zu, wenn das al­les nicht auf­hört“, ver­rät der In­si­der. Doch schein­bar hat An­ge­li­na der­zeit kei­ne Lust, sich mit den Sor­gen und Ängs­ten ih­rer Toch­ter zu be­schäf­ti­gen. Im Ge­gen­teil – sie schiebt das Pro­blem auf an­de­re ab. An­geb­lich hat die Os­car-ge­win­ne­rin be­reits ei­ni­ge Kli­ni­ken her­aus­ge­sucht, die sich auf Kin­der­psy­cho­lo­gie spe­zia­li­siert ha­ben. „Ih­re Kids sind seit der Schei­dung be­reits in The­ra­pie, aber sie will, dass Shi­loh noch in­ten­si­ver be­treut wird“, heißt es.

Fa­mi­li­en­the­ra­peu­tin De­bo­rah van den Boo­gaard weiß, wie ein sol­cher Kli­nik­auf­ent­halt aus­se­hen kann: „Es gibt ei­nen streng ge­re­gel­ten All­tag. Mor­gens ge­hen die Kin­der in die Schu­le, da­nach gibt es ein ge­mein­sa­mes Mit­tag­es­sen, und an­schlie­ßend fol­gen ver­schie­de­ne The­ra­pie­sit­zun­gen. Es gibt un­ter­schied­li­che Be­hand­lungs­an­sät­ze: Grup­pen­sit­zun­gen, Ein­zel­ge­sprä­che, Hand­werks­ oder Be­schäf­ti­gungs­the­ra­pi­en.“Doch die Ex­per­tin hält es für ge­fähr­lich, dass An­ge­li­na ih­re Toch­ter ge­nau jetzt kom­plett in die Hän­de Frem­der gibt. „Shi­loh ist mit zehn Jah­ren noch sehr jung. Ich hal­te für sie ei­ne am­bu­lan­te The­ra­pie mit ein bis zwei Ter­mi­nen pro Wo­che für die bes­se­re Me­tho­de. Es ist wich­tig, dass das Kind den Pro­zess der Ve­rän­de­run­gen mit­er­le­ben und mit­ge­stal­ten kann. Kä­me es nach zwölf Wo­chen zu­rück aus der Kli­nik und wür­de vor voll­ende­te Tat­sa­chen ge­stellt wer­den, wä­re das ei­ne schwe­re Si­tua­ti­on, die sie er­neut aus der Bahn wer­fen könn­te. Es ist sehr wahr­schein­lich, dass das Tren­nungs­dra­ma Spu­ren hin­ter­lässt. Das könn­ten zum Bei­spiel Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten sein, ra­di­ka­le Ve­rän­de­run­gen des Aus­se­hens oder ein Rück­zug aus dem so­zia­len Um­feld “, warnt sie. „Das Wich­tigs­te für die Kin­der sind jetzt kla­re Re­geln und ei­ne All­tags­rou­ti­ne. Das ist der ein­zi­ge Halt, den An­ge­li­na den Kin­dern jetzt bie­ten kann.“Da­von scheint die „Male­fi­cent“­darstel­le­rin al­ler­dings nichts wis­sen zu wol­len! An­statt Rück­sicht auf ih­ren Nach­wuchs zu neh­men und ihm Si­cher­heit zu ver­mit­teln, setzt die Schau­spie­le­rin al­les dar­an, ihn vor Brad zu ver­ste­cken. Nach­dem sie zu­nächst in ei­ner Strand­vil­la in Ma­li­bu un­ter­ge­taucht ist, ist die Fa­mi­lie jetzt mit­ten in der Nacht in das nächs­te Haus ge­zo­gen. Auch von kla­ren Vor­schrif­ten für Mad­dox und Co.

hat An­ge­li­na noch nie viel ge­hal­ten – ein Grund, war­um es schon frü­her zwi­schen ihr und Brad oft Streit gab. „Brad woll­te im­mer wohl­er­zo­ge­ne Kin­der. Er ist ex­tra früh auf­ge­stan­den, um mit ih­nen am Früh­stücks­tisch zu sit­zen und ih­nen et­was Struk­tur zu ge­ben“, er­in­nert sich ei­ne Nan­ny des Clans. Aber An­ge­li­na hält nichts von Re­geln. Sie glaubt, die Kin­der brau­chen ab­so­lu­te Frei­heit. Statt zur Schu­le zu ge­hen, wer­den sie von Pri­vat­leh­rern un­ter­rich­tet. „An­ge­li­na lehnt je­des struk­tu­rel­le Ar­bei­ten ab. Sie lässt die Kin­der nur ler­nen, was sie wol­len. Tests und Haus­auf­ga­ben fal­len weg“, so das Kin­der­mäd­chen. „Ich fin­de ein­fach, dass das Schul­sys­tem echt schlecht ist. Mei­ne Kin­der ler­nen viel mehr, wenn wir rei­sen, in ein Mu­se­um ge­hen oder die Welt er­kun­den“, recht­fer­tigt sich die Pro­mi­mut­ter. Doch in Wirk­lich­keit ge­ra­ten die sechs im­mer mehr au­ßer Kon­trol­le! „Sie sind un­er­zo­gen, ag­gres­siv und flip­pen je­des Mal aus, wenn et­was nicht nach ih­rer Na­se läuft. Sie ken­nen ein­fach kein Nein. Es ist echt an­stren­gend, auf sie auf­zu­pas­sen“, be­rich­tet die Nan­ny. „Ih­re Mut­ter lässt sie so lan­ge wach, bis ih­nen die Au­gen zu­fal­len. Manch­mal schau­en sie Fil­me mit bru­ta­ler Ge­walt und Sex­sze­nen, die kaum ge­eig­net für sie sein dürf­ten.“Dass Brad jetzt kei­nen Ein­fluss mehr auf das Le­ben sei­ner Kin­der hat, dürf­te für den 52­Jäh­ri­gen der to­ta­le Alb­traum sein. Zu­mal er sei­ne ge­lieb­te Toch­ter nicht selbst trös­ten darf und zu­las­sen muss, dass sie in ei­ne Psy­cho­kli­nik ab­ge­scho­ben wird. Und der Hor­ror scheint kein En­de zu neh­men. Schließ­lich steht fest, dass An­ge­li­na noch bis zum 20. Ok­to­ber das vor­läu­fi­ge Sor­ge­recht be­hält – ob Shi­loh und ih­re Ge­schwis­ter Brad da­nach wie­der­se­hen dür­fen, ist noch un­klar…

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za­ha­ra (11) Ma­mi, wo­hin ge­hen wir? Mit­ten in der Nacht ist die Schau­spie­le­rin mit ih­rem Nach­wuchs um­ge­zo­gen. pax (12)

Rund 27 000 Eu­ro Mie­te pro Mo­nat kos­tet die 770 Qua­drat­me­ter gro­ße Vil­la. Da­für gibt es un­ter an­de­rem acht Schlaf­zim­mer und zwei Pools. Das Pro­blem: Die Vil­la steht be­reits zum Ver­kauf – und An­ge­li­na und die Kin­der müs­sen bald wie­der aus­zie­hen …

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