Trumps Ex-Wahl­kampf­chef will aus­sa­gen

Ipf- und Jagst-Zeitung - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

(AFP) - Paul Ma­n­a­fort, der frü­he­re Wahl­kampf­lei­ter von US-Prä­si­dent Do­nald Trump, hat sich be­reit er­klärt, mit den Er­mitt­lun­gen zur Russ­land-Af­fä­re zu ko­ope­rie­ren. Bei ei­ner An­hö­rung vor Ge­richt in Wa­shing­ton be­kann­te sich Ma­n­a­fort am Frei­tag zu­gleich ei­ner Ver­schwö­rung zum Be­trug an den Ver­ei­nig­ten Staa­ten schul­dig. Sein Schuld­plä­doy­er gab der frü­he­re Lob­by­ist im Rah­men ei­ner Ver­ein­ba­rung mit der Staats­an­walt­schaft ab.

Das Wei­ße Haus er­klär­te un­ver­züg­lich, Ma­n­a­forts Schuld­be­kennt­nis ha­be mit Trump „ab­so­lut nichts zu tun“. Tat­säch­lich be­zie­hen sich die ge­gen den 69-Jäh­ri­gen vor­ge­brach­ten An­kla­ge­punk­te nicht auf den Ver­dacht, Trumps Wahl­kampf­team kön­ne il­le­gal mit Mos­kau ko­ope­riert ha­ben, son­dern auf Ma­n­a­forts frü­he­re Lob­by­is­ten­tä­tig­keit für pro­rus­si­sche Kräf­te in der Ukrai­ne.

Al­ler­dings ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass die von Ma­n­a­fort jetzt be­kun­de­te Ko­ope­ra­ti­ons­be­reit­schaft mög­li­cher­wei­se neue In­for­ma­tio­nen zum Kern der Russ­land-Af­fä­re ans Licht bringt.

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